Arten von Mutationen des Coronavirus – 6 Virusstämme bisher identifiziert

Autor: Charlie Meier

Trotz der sechsfachen Arten von Mutationen zeigt das Coronavirus eine geringe Variabilität. Dies ist eine gute Nachricht für die Forscher, die an einem lebensfähigen Impfstoff arbeiten. In Europa und Italien ist der Stamm G am weitesten verbreitet, während der L-Stamm aus Wuhan allmählich verschwindet. Diese mutierten Versionen von Sars-CoV-2 wirken sich jedoch nicht auf den Prozess der Entwicklung wirksamer Impfstoffe aus.

Welche Rolle spielen Arten von Mutationen bei COVID-19?

arten von mutationen des coronavirus und weltweite virsusstämme

Diese Ergebnisse stammen aus der umfangreichsten Studie, die jemals zur SARS-CoV-2-Sequenzierung durchgeführt wurde. Forscher der Universität Bologna stützten sich auf die Analyse von 48 635 Genomen des Virus, die in Labors auf der ganzen Welt isoliert wurden. Die Wissenschaftler konnten die Ausbreitung und die Arten von Mutationen des Virus auf seiner Reise auf alle Kontinente kartieren. Die ersten Ergebnisse sind ermutigend. Das Coronavirus weist eine geringe Variabilität auf, ungefähr sieben Varianten pro Probe. Die Influenza hat im Vergleich dazu eine mehr als doppelte Rate. Coronavirus ist vermutlich bereits für die Beeinflussung des Menschen optimiert, und dies erklärt seine geringe evolutionäre Veränderung, so die Studienautoren. Dies bedeutet, dass die entwickelten Behandlungen, einschließlich der Impfstoffe, möglicherweise gegen alle Virusstämme wirksam sind.

ausbreitung und variabilität von sars cov 2 auf der weltkarte

Der ursprüngliche L-Stamm trat im Dezember 2019 in Wuhan auf. Seine erste Mutation – der S-Stamm – erschien Anfang 2020, und seit Mitte Januar 2020 existieren Stämme V und G. Der am weitesten verbreitete Virusstamm G mutierte Ende Februar 2020 zu den Stämmen GR und GH. Die letzteren sind mit 74 % aller analysierten Gensequenzen bei weitem am weitesten verbreitet. Sie präsentieren vier Mutationen, von denen zwei die Sequenz der RNA-Polymerase und der Spike-Proteine ​​des Virus verändern können. Diese Eigenschaft erleichtert wahrscheinlich die Ausbreitung des Virus. Stämme G und GR kommen also in Europa und Italien am häufigsten vor. Nach den verfügbaren Daten scheint der GH-Stamm in Italien nahezu nicht zu existieren. In Frankreich und Deutschland tritt dieser jedoch häufiger auf. Dies scheint die Wirksamkeit der Eindämmungsmaßnahmen der letzten Monate zu bestätigen. Die Autoren der Studie identifizierten auch einige seltene Mutationen, die derzeit nicht besorgniserregend sind, aber dennoch überwacht werden sollten.

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