Antiseptische Mundspülungen bestimmter Hersteller töten Coronaviren ab?

Von Charlie Meier

Forscher haben neue Beweise dafür gefunden, dass zwei Arten von Mundwasser als antiseptische Mundspülungen Coronavirus unter Laborbedingungen neutralisieren. Darüber hinaus können diese Mundspülmittel Sars-CoV-2 aufhalten, wenn es sich in einer menschlichen Zelle repliziert. Die kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass Listerin und das verschreibungspflichtige Mundwasser Chlorhexidin das Virus innerhalb von Sekunden zerstörten.

Verwendung für antiseptische Mundspülungen gegen Virenbefall

zahnärztin zeigt antiseptische mundspülungen und zahnbürste als präventionsmittel gegen #coronavirus

Das Forschungsteam konnte Coronaviren auf Konzentrationen von Mundwasser verdünnen, die den tatsächlichen Gebrauch nachahmen würden. Sie benötigen jedoch weitere Untersuchungen, um die Wirksamkeit im wirklichen Leben bei Menschen zu testen. Die Studie fand in einem Labor unter Verwendung der Konzentrationen des Mundwassers und der Zeit, die benötigt wird, um Gewebe zu kontaktieren, um die im Mund festgestellten Coronaviren zu replizieren, statt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich zwei weitere antiseptische Mundspülungen als vielversprechende Schutzmittel bei der Verhinderung der Virusübertragung erwiesen haben. Diese sind Betadin, das Povidoniod enthält, und Peroxal, in dem Wasserstoffperoxid enthalten ist. Nur Listerin und Chlorhexidin störten das Virus jedoch mit geringen Auswirkungen auf die Hautzellen im Mund, die eine Schutzbarriere gegen das Virus bilden. Die Hauptidee dieser Forschung bestand darin, besser zu verstehen, wie sich Zahnärzte vor von Patienten ausgeatmeten Aerosolen schützen können.

mögliche schutzmittel gegen sars cov 2 wie medizinischer alkohol

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass verschiedene Arten von antiseptischen Mundwässern das neuartige Coronavirus stören und die Übertragung vorübergehend verhindern können. Dies war jedoch eine der ersten, bei denen Forscher die Konzentrationen, Kontaktzeit und Eigenschaften zur Abtötung von Hautzellen analysierten. Auf diese Weise wollte das Team orale Zustände simulierten. An der Studie haben sich Zahnmediziner und Virologen beteiligt. Das ultimative Ziel wäre es zu bestimmen, ob zwei- oder dreimal tägliches Spülen mit einem Antiseptikum mit aktiver antiviraler Aktivität die Fähigkeit zur Übertragung der Krankheit verringern könnte. Da das für COVID-19 verantwortliche SARS-CoV-2-Virus hauptsächlich über die Mund- und Nasenhöhle eindringt, könnten noch andere orale Biologen in diese Studie einbezogen werden, da sie ein umfassendes Verständnis für orale Infektionskrankheiten haben. Die Studienautoren weisen daher die Öffentlichkeit darauf hin, sich auf Mundwasser zu verlassen, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Dies wäre empfehlenswert, bis sie die Studienergebnisse in klinischen Studien an Menschen nachgewiesen haben.

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