Vor Alzheimer frühe Anzeichen durch maschinelles Lernen identifizieren

Von Charlie Meier

In einer neuen Studie verwendeten Neurowissenschaftler Methoden mit Sprachanalyse, um vor Auftritt von Alzheimer frühe Anzeichen zu identifizieren. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass maschinelles Lernen dabei hilft, Sprachmuster auf Krankheitsanzeichen zu untersuchen. Die spezifische Aufgabe der getesteten Person spielt jedoch eine entscheidende Rolle bei der Testgenauigkeit.

Kann Sprache vor Alzheimer frühe Anzeichen zur Schau bringen?

maschinelles lernen ermöglicht früherkennung von neurologischen erkrankungen im gehirn wie demenz

Die neue Forschung ergänzt die Evidenz, indem die Autoren versuchen, die Maßnahmen und Aufgaben zu bewerten, mit denen sie die Alzheimer-Krankheit diagnostizieren können. Durch die Aufzeichnung der Audiodaten der von den Teilnehmern durchgeführten Aufgaben setzte das Forschungsteam dann ein entwickeltes Programm für maschinelles Lernen ein. Somit sollten die Forscher Krankheitszeichen beurteilen können. Die Wissenschaftler haben die Probanden gebeten, eine bekannte Geschichte wie zum Beispiel ein Märchen detailliert zu erzählen. Nach Auswertung der Ergebnisse von 50 Studienteilnehmern stellte das Team fest, dass das Verfahren die genauesten Ergebnisse lieferte. Das verwendete maschinelle Lernsystem konnte mit einer Genauigkeit von 78 % feststellen, ob ein Teilnehmer an Alzheimer oder einer leichten kognitiven Beeinträchtigung litt. Die Ergebnisse waren mit bestehenden Tests auf diese Krankheit vergleichbar. Die anderen bewerteten Aufgaben gaben Genauigkeiten zwischen 62 % (neue Erzählung nacherzählen) und 74 % (prozeduraler Rückruf).

durch sprachanalyse bevor auftreten von alzheimer frühe zeichen erkennen

Die Studienergebnisse zeigen, dass eine Änderung der Aufgaben zur Diagnose von Alzheimer frühe Anzeichen durch Sprachanalyse mit höherer Genauigkeit erkennt. Langfristig hoffen die Studienautoren, dass diese Technologie beispielsweise über Smartphone-Apps verwendbar wäre, um die Angst vor dem Testen auf Krankheiten zu verringern. Dies könnte die Tests einfacher machen und hoffentlich die Früherkennung von Krankheiten erleichtern, was die zukünftige Behandlung ermöglicht. Nach den Ergebnissen dieser Studie plant das Team nun eine Nachbeobachtung der Teilnehmer ein Jahr später. Auf diese Weise lassen sich Veränderungen im Laufe der Zeit leichter beurteilen sowie mehr über den Krankheitsverlauf erfahren. In Anbetracht dieser Tatsache, sind größere Studien erforderlich, um das Verständnis ihrer Einschätzungen noch weiter zu verbessern.

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