Heizkörper reinigen mit Tipps für Staub, Verfärbungen & mehr

von Anne Seidel
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Mit der Zeit werden Heizkörper wie auch alle anderen Dinge im Haushalt schmutzig. Wird im Raum geraucht, verfärbt er sich gelb und Staub dringt in die kleinsten Ritzen und Löcher ein. Das ist vor allem bei alten Rippenheizkörpern sehr unangenehm. Doch die Reinigung ist recht kompliziert, denn an die meisten Stellen kommt man nur schwer heran. Wir möchten Sie einige Tipps geben, die Sie nutzen können, wenn Sie Ihren Heizkörper reinigen möchten.

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Heizkörper reinigen
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Die beste Zeit für die Heizkörperreinigung ist die Zeit vor und nach der Heizperiode. Haben Sie vor, noch im Spätsommer oder Herbst die Heizung zu reinigen, bedenken Sie, dass während der Heizperiode im Winter Staub und Schmutz durch die Wärme erneut angezogen wird und Sie wahrscheinlich auch nach der Heizperiode eine weitere Reinigung vornehmen müssen. Grund dafür ist auch die Luftzirkulation, die durch die Wärme des Heizkörpers entsteht. Dass Reinigen der Modelle mit Rippen ist zwar einfacher, da man gut mit einem Staubwedel oder gar mit einem Staubsauger in die Ritzen kommt, dafür besitzt er aber auch viel mehr Ritzen und Öffnungen, die verschmutzen können. Bei den neueren Modellen ist der angesammelte Staub zwar nicht sichtbar. Er sammelt sich nämlich im abgedeckten Inneren an. Doch wirkt sich dieser mit der Zeit auf die Leistung aus, die bis zu viermal schwacher werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass Sie es regelmäßig tun. Aber wie?

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Wie kann man Heizkörper innen reinigen? Von innen Staub entfernen können Sie bei den neueren Modellen lediglich, indem Sie die Abdeckungen abnehmen. Hierfür müssen eventuell einige Schrauben entfernt werden. Bei manchen Modellen sind die Abdeckungen sogar nur aufgesteckt. Nun haben Sie drei Möglichkeiten, den Staub aus dem Inneren zu verbannen. Sie geht es, indem Sie eine spezielle Heizkörperbürste verwenden. Diese nennt sich auch Lamellenbürste.

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Damit Sie sich nun aber nicht extra auf den Weg machen müssen, um eine Bürste zu kaufen, können Sie als Alternative auch einen Föhn benutzen. Mit seiner Hilfe blasen Sie den Staub von oben nach unten heraus. Jetzt sagen Sie sich, dass doch dann der Staub durch die ganze Wohnung fliegt. Und damit haben Sie auch Recht. Aus diesem Grund legen Sie vorher ein feuchtes Tuch oder Laken darunter, das den Staub perfekt auffängt. Auch bei den alten Rippenheizkörpern können Sie diesen Tipp zu Nutze machen. Der Staubsauger ist ein ebenso guter Helfer, wenn es ums Heizkörper reinigen geht. Sie benötigen lediglich einen geeigneten Aufsatz, mit dem Sie auch ins Innere der Heizung kommen.

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Und während Sie bei normalen Modellen selbst Hand anlegen können, sollten Konvektoren lediglich von Profis gereinigt werden. Sie können problemlos mit einem Staubsauger den Konvektor sauber machen und eventuell Oberflächen selbst abwischen. Geöffnet werden sollte der Konvektor jedoch nur von einem Fachmann, der sich gut auskennt und die Reinigung übernehmen kann, ohne dabei das Innere zu beschädigen.

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Eine weitere Variante ist das Reinigen mit einem Dampfreiniger. Sollten Sie auf diese Weise die Heizung reinigen wollen, bedenken Sie, dass das Wasser, das dabei unten tropft, je nach Staubmenge so ziemlich dreckig sein kann. Legen Sie in diesem Fall am besten eine Unterlage aus. Ein altes Laken ist hierfür gut geeignet, denn es saugt das schmutzige Wasser zum Großteil auf. Auch die Wand hinter und um den Heizkörper herum sollten Sie abdecken, um Spritzer zu vermeiden. Diese Variante scheint sehr aufwändig, jedoch ist sie effektiv. Der Dampf tötet nämlich gleichzeitig auch Bakterien und Staubmilben ab. Sie sollten den Dampfreiniger außerdem nicht zu nah und zu lang an die Lamellen halten. Durch die hohe Temperatur des Dampfes könnte nämlich eventuell auch der Lack abplatzen.

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Aber auch von außen sammelt sich Schmutz an, der regelmäßig entfernt werden sollte. Heizkörper in der Küche, zum Beispiel, verfärben sich mit der Zeit durch die Dämpfe und durch Fette, die dadurch durch die Luft getragen werden. Das können Sie am besten mit Ofenreinigern oder Fettlösern. Hierfür sollten die Verfärbungen und Verschmutzungen jedoch noch relativ frisch sein. Zum Schluss gehen Sie noch ein weiteres Mal mit einem feuchten Lappen über die Oberfläche wischen. Eventuell verwenden Sie hierbei auch einen Dampfreiniger. Handelt es sich um eine Raucherwohnung, sorgt wiederum Nikotin mit der Zeit für Verfärbungen durch Ablagerungen, die leider nicht mit Reinigern wegzubekommen sind. In diesem Fall können Sie die Heizung einfach neu streichen. Sie wird danach wie neu aussehen.

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Wählen Sie zum Streichen wieder einen Zeitpunkt außerhalb der Heizsaison. Der Heizkörper sollte vorbereitet werden, indem Sie die Oberflächen mit Schleifpapier leicht anrauen. Das garantiert, dass die neue Farbe später besser haftet. Lassen Sie sich in Bezug auf die richtige Farbe im Baumarkt beraten. Sie sollte nämlich unbedingt hitzebeständig sein. Hinzu kommt, dass die neue Farbe nicht unbedingt ein klassisches Weiß oder Beige darstellen muss. Inzwischen gibt es die verschiedensten Farbnuancen und farbige Heizkörper liegen derzeit sehr im Trend, denn sie verschönern das Interieur. Zu empfehlen ist Acryllack. Dieser bringt mehrere Vorteile mit sich. Zum einen ist er geruchsärmer und zum anderen umweltfreundlicher und er vergilbt nicht so schnell wie manch andere Lacke, darunter auch der üblicherweise verwendete Alkydharzlack. Die großen Flächen der Heizung streichen Sie am besten mit einer Rolle. Kleinere Elemente wie Rohre, Verbindungsstücke und Halterungen sind mit der Rolle schwieriger zu bearbeiten, weshalb dort ein Pinsel mit Naturborsten praktischer ist.

Anne Seidel ist 1987 in Frankfurt am Main geboren, was auch Ihre Leidenschaft für Großstädte erklärt. Nichtsdestotrotz liebt sie die Natur und Aktivitäten wie Bergsteigen und Camping, weshalb sie auf Umweltfreundlichkeit großen Wert legt - auch, was den Haushalt betrifft. Durch ihr großes Interesse in verschiedensten Themenbereichen wie Garten, Kochkunst, Beauty, Gesundheit und Fitness hat sie sich viel Wissen angeeignet, das sie dank der Arbeit bei Deavita seit 2014 mit ihren Lesern teilen kann.