Weihnachtsdeko innen – Was ist zum Schutz der Haustiere zu beachten?

von Anne Seidel
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So sehr wir die bunte und fröhliche Deko zu Weihnachten auch lieben, besitzen wir Haustiere, kann diese im Zweifelsfall sehr gefährlich für unsere Vierbeiner werden. Es gibt nämlich so einige Gefahrenquellen, wenn es um die schöne Weihnachtsdeko geht, die Sie unbedingt kennen sollten, um Ihr Haustier schützen zu können. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, inwiefern die Weihnachtsdeko innen für Ihr Tier gefährlich werden kann und worauf Sie während der Weihnachtszeit achten sollten, wenn Sie diese harmonisch und gefahrenlos hinter sich bringen möchten.

Weihnachtsdeko innen – Kerzen und andere Feuerquellen

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Kerzen gehören ohne Zweifel einfach zur Weihnachtszeit dazu. Doch stellen Sie eine der Gefahrenquellen für die Haustiere dar. Denn Hunde wedeln ständig mit ihrem Schwanz und auch bei den Katzen steht dieser selten still. Bei Vorbeilaufen an einer Kerzen, können sich die Tiere somit schnell verbrennen. Das gleiche gilt auch für den offenen Kamin, aus dem nicht selten auch Funken springen.

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Sicher werden Sie nun nicht unbedingt auf die Kerzen verzichten wollen. Schützen können Sie die Vierbeiner aber dennoch auf unterschiedliche Weise. Zum einen sollten Sie sie nie unbeaufsichtigt im Raum lassen. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn Kerzen angezündet sind. Diese sollten zum anderen auch außer Reichweite stehen. Haustiere können die Deko nämlich schnell einmal umstoßen, was zu einem Brand oder zumindest für unschöne Wachsflecken führen kann. Auch vor dem Kamin sollten die Tiere nicht ohne Aufsicht verweilen.

Dekorationen mit duftendem Charakter

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Gemeint sind all die beliebten Räucherstäbchen, Duftkerzen oder Duftöle. Und Menschen gefallen diese Düfte ungemein. Doch haben auch Sie sicher schon einmal sensibler auf bestimmte Gerüche reagiert. Stellen Sie sich nun einmal vor, wie sich diese Deko auf die Haustiere auswirkt, die von Natur aus einen sehr sensibleren Geruchssinn besitzen!

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Haustiere

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Während Hunde und Katzen gegebenfalls die Möglichkeit haben, den Raum zu verlassen, wenn es ihnen zu viel wird, sieht das bei Nagern, Vögeln und anderen kleineren Tieren anders aus. Sie befinden sich nämlich in einem Käfig oder Terrarium und können dem Geruch nicht entfliehen. In diesem Fall empfehlen wir, diesen Teil der Deko zumindest nicht in diesem Raum zu verwenden.

Giftige Fensterdeko

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Einen Käfig oder ein kleineres Terrarium können Sie auch vorübergehend umstellen. Wichtig ist auch, dass Sie nach dem Verwenden von Räucherstäbchen gut lüften, bevor Sie den Käfig wieder zurückstellen. Unter anderem für Hunde und Katzen sind Duftöle und Sprays für das Fenster, die Schnee imitieren sehr gefährlich. Wird die Weihnachtsdeko innen verwendet, kann es passieren, dass sie von den Tieren abgeleckt wird. Es handelt sich aber um giftige Substanzen! Nutzen Sie sie also wieder außer Reichweite oder gar nicht.

Der Weihnachtsbaum – Ein Sammelpunkt für Gefahrenquellen

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Ja, auch das Highlight der Weihnachtsdeko kann für unsere Vierbeiner und Vögel gefährlich sein. All der Baumschmuck, die Lichterkette, aber auch das Lametta sollten nicht unterschätzt werden. Es sind einige Dinge bei all diesen Elementen zu beachten, um eine sichere Weihnacht für die Haustiere zu garantieren.

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Vor allem Baumschmuck aus Glas ist gefährlich. Sicher wissen Sie, wie schnell diese zerbrechen. Viele Katzen können es beim Anblick der hängenden Kugeln einfach nicht sein lassen, mit ihnen zu spielen. Fallen diese herunter und zerbrechen, kann sich das Tier schnell verletzen. Da beim Spielen auch gleich der ganze Baum umfallen kann, ist auf einen besonders stabilen Ständer für den Baum zu achten. Hunde wiederum bringen die Kugeln mit Ihren Bällen in Verbindung. Im äußersten Falle kann er beim Spiele somit gefährliche Kleinteile oder sogar Splitter verschlucken.

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Das gleiche gilt auch für andere dekorative Figuren, die Sie in den Raum stellen oder mit denen Sie den Weihnachtsbaum schmücken. Katzen haben von Natur aus das Problem, dass sie Dinge, die sich bereits im Maul befinden, aufgrund der borstigen Zunge nicht mehr ausspucken können. Spielen sie also mit Lametta, können sie dieses verschlucken. Eventuelle Bleireste darin sind giftig und da das Lametta nicht verdaut werden kann, führt es zu Darmverschluss. Nicht nur für Katzen, auch für andere Tiere ist Lametta sehr gefährlich.

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Die Weihnachtsdeko aus Lichter, die sich nahe des Bodens befinden, verführen vor allem Nager dazu, an ihnen zu nagen. Aber mal abgesehen davon, dass Strom durch die beleuchtete Weihnachtsdeko innen läuft, können die kleinen Tiere schnell auch kleine Teile verschlucken, was tödliche Folgen haben kann. Nager haben also während der Weihnachtszeit nichts in den dekorierten Räumen zu suchen oder sollten ununterbrochen beobachtet werden. Entfernen Sie auch Kabel, wenn Ihr Nager seinen Auslauf erhält.

Tipps zur Sicherheit

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Da Sie auf den Weihnachtsbaum natürlich nicht verzichten möchten, empfehlen wir folgende Tipps:
– Lassen Sie vor allem sehr verspielte Tiere nicht allein im dekorierten Zimmer.
– Der Baumschmuck sollte lediglich in den oberen Zweigen angebracht werden, wo sie nicht von den Tieren erreicht werden kann.
– Statt künstlicher Materialen, wählen Sie für die Weihnachtsdeko innen solche aus Holz oder echte Kiefernzapfen. Das Holz sollte nicht lackiert sein.
– Vermeiden Sie kleine Weihnachtsdekorationen. Große Dekorationen hier und und da sind vorzuziehen.

Kleidung für die Tiere

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Besonders beliebt sind Kleidungsstücke für Haustiere als Haustier Zubehör. Wir finden die Vierbeiner mit weihnachtlicher Tierkleidung besonders niedlich. Doch mal abgesehen davon, dass sie dies als unangenehm empfingen können sie mit Kapuzen, Halsbändern und anderen Accessoires hängen bleiben. Sind Hundepullover und -jacken für den Spaziergang eine tolle Sache, um das Tier warmzuhalten, stellen Sie im Haus eine Gefahrenquelle dar.

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Deshalb sollte auf Tier-Accessoires entweder verzichtet werden oder Sie verwenden Modelle, die nicht fest zugebunden werden, sondern sich leicht öffnen und lösen lassen, sollte Ihr Vierbeiner doch einmal an einem Gegenstand hängen bleiben. Doch auch dann sollten Sie das “dekorierte” Haustier immer beaufischtigen. Auch das klassische Halsband, das nicht so gefährlich ist, kann weihnachtlich gewählt werden, indem Sie einfach eine passende Farbe wählen.

Die Süßigkeiten zur Weihnachtszeit

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Dass unsere Süßigkeiten, Desserts und Naschereien für die Tiere mehr als nur ungesund sind, ist kein Geheimnis. Doch gern werden offene Schälchen oder Weihnachtsteller als eine Art Weihnachtsdeko auf den Tisch gestellt und mit Süßigkeiten versehen, die so leichter für die Tiere erreichbar sind. Vor allem Kakao kann unsere Tiere in großen Mengen vergiften, weshalb all das Weihnachtsgebäck sicher aufbewahrt werden sollte.

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Neben der Tischdeko ist aber auch das Festessen eine Gefahrenquelle für die Tiere. Gemeint sind genauer gesagt die hohlen Knoch vom Geflügel, die beim Fressen zersplittern und zu inneren Verletzungen oder zu Erstickungen führen können. Sie sind also kein geeignetes Leckerli für die Vierbeiner und sollten so entsorgt werden, dass sie nicht von den Haustieren stibitzt werden können.

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Da an Weihnachten gern auch Naschereien verschenkt werden, ist nach der Bescherung darauf zu achten, dass diese weggeräumt werden. Vergessene Naschereien unter dem Weihnachtsbaum sind für die Tiere besonders einfach zu erreichen. Sie werden der Versuchung kaum widerstehen können. Deshalb ist es Ihre Aufgabe, den Schutz Ihrer Tiere zu garantieren.

Pflanzen als Weihnachtsdeko

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Pflanzen wie der Weihnachtsstern oder Mistelzweige gehören mittlerweile oft zur Weihnachtsdeko dazu. Dabei ist uns aber selten bewusst, dass manche Exemplare giftig für die Tiere sind. Beide Pflanzen führen zu Darmproblemen, die je nach Menge und Tier mehr oder weniger Vergiftungserscheinung hervorrufen können. Vor allem frei fliegende Vögel erreichen diese Pflanzen, die für Vierbeiner meist unerreichbar sind, problemlos.

Wasser im Ständer

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Hier ist auch wieder der Weihnachtsbaum zu nennen. Manche Ständer können mit Wasser gefüllt werden, damit der Weihnachtsbaum länger frisch bleibt. Jedoch ist dieses Wasser giftig für die Tiere, da der Baum bestimmte Stoffe absondert. Aus diesem Grund muss darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht von diesem Behälter trinken. Vermeiden Sie deshalb Wasser, wählen Sie einen Baum im Topf oder lassen Sie die Tiere nicht unbeaufsichtigt im Raum. Gern können Sie auch um den Ständer Barrieren aufstellen, damit das Tier das Wasser nicht erreichen kann.

Anne Seidel ist 1987 in Frankfurt am Main geboren, was auch Ihre Leidenschaft für Großstädte erklärt. Nichtsdestotrotz liebt sie die Natur und Aktivitäten wie Bergsteigen und Camping, weshalb sie auf Umweltfreundlichkeit großen Wert legt - auch, was den Haushalt betrifft. Durch ihr großes Interesse in verschiedensten Themenbereichen wie Garten, Kochkunst, Beauty, Gesundheit und Fitness hat sie sich viel Wissen angeeignet, das sie dank der Arbeit bei Deavita seit 2014 mit ihren Lesern teilen kann.