Maler beauftragen oder selbst renovieren? Wo liegen die Vor- und Nachteile?

von Ramona Berger
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Gerade wenn es draußen früher dunkel wird, sehnen sich viele Menschen nach einem neuen Anstrich. Während in den neuen deutschen Bundesländern Tapeten in aller Vielfalt nach wie vor hoch im Kurs und weit verbreitet sind, bevorzugen Menschen in den alten Bundesländern eher einen direkten Anstrich der Wand. In einem früheren Artikel haben wir Ihnen viele Ideen für ein modernes Raumambiente mit Tapeten zusammengetragen und zudem auch hilfreiche Tipps gegeben, wie man Wandfarbe und Tapete kombinieren kann, um einen harmonischen Farb- und Mustermix zu erreichen. Es gibt einfach gemusterte Tapeten und Strukturtapeten, welche auch wärmedämmend wirken können.

Wohnzimmer in grün und weiß mit Akzentwand und Tapete in geometrischem Muster

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Wer die Wohnung oder einzelne Räume mit bunter Farbe verschönern möchte, setzt am besten nur kleine Farb-Highlights. Das wirkt dynamisch und wesentlich interessanter als eine komplett farbig gestrichene Wand. Auch eine farblich diagonal aufgeteilte Wand kann überaus reizvoll aussehen. Wer selbst nicht über die nötige Zeit oder ein ausreichendes handwerkliches Geschick verfügt, findet online leicht einen niedergelassenen Maler mit freien Kapazitäten.

Die meisten Malerbetriebe finden sich im lokalen Branchenbuch!

Fachfirmen für Malerarbeiten hervorragend in den Gelben Seiten finden

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Nicht nur, dass Fachfirmen für Malerarbeiten hervorragend in den Gelben Seiten zu finden sind – über den neuartigen Vermittlungsservice lassen sich jetzt unverbindliche Angebote von verschiedenen Malerbetrieben am Wohnort einfach kostenlos anfordern. Wer für die Malerarbeiten nicht zu viel zahlen möchte, sucht ruhig auch im nahen Umkreis nach einem passenden Betrieb für Malerarbeiten. Müssen die Maler und Lackierer aber lange Anfahrtswege von mehr als 100 Kilometern je einfacher Strecke auf sich nehmen, wird dies später als Anfahrt auf die Rechnung gesetzt. Somit wird ein zunächst vermeintlich günstiges Angebot schnell ebenso teuer wie der Malermeister um die Ecke.

Vor dem Streichen muss man Böden, Tür- und Fensterrahmen abdichten

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Bevor der Maler mit den Arbeiten im eigenen Zuhause beginnen kann, müssen alle Möbel aus dem Zimmer geräumt oder aber von den Wänden in die Raummitte verschoben werden. Durch das Abdecken mit festen Folien wird verhindert, dass das Mobiliar Farbflecken oder Farbkleckser abbekommt. Auch der Boden rund um die zu streichende Stelle muss geschützt werden. Ein Maler klebt dafür Folie großflächig mit einem speziellen Klebeband an die Fußbodenleisten. Auch wer selbst zu Hause malern möchte, sollte dies unbedingt tun. Ist die herabgetropfte Farbe nämlich erst einmal angetrocknet, lässt sie sich nur schwer wieder entfernen, ohne dabei Schäden zu verursachen.

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Als Vorteil eigener Maler- und Renovierungsarbeiten ist die Kostenersparnis anzuführen. Daneben gibt es aber eine Menge Nachteile, die einfach vermieden werden können, wenn eine passende Fachfirma mit den Malerarbeiten beauftragt wird. Wer selbst streichen möchte, muss sich ganz auf den eigenen Geschmack verlassen und erhält auch bei der Auswahl miteinander harmonierender Farbtöne keine Beratung von einem ausgebildeten Profi auf diesem Gebiet. Das Abdichten von Böden, Tür- und Fensterrahmen dauert wesentlich länger, als wenn ein gelernter Maler die schützende Folie anbringt: Dieser erledigt das akkurat in nur wenigen Minuten! Je nach ausgewählter Wandfarbe kann eine Grundierung nötig sein, oder für die gewünschte Farbintensität muss noch eine zweite Schicht Wandfarbe aufgetragen werden: Für den Hobbymaler oftmals ein viel zu hoher Zeit- und Arbeitsaufwand!

Das ist nach dem Streichen zu beachten

smaragdgrüne Wandfarbe liegt im Trend

Egal, ob die Wände nun von einem Profi gestrichen worden sind oder ob man sich doch selbst an die Neugestaltung der eigenen Wohnräume gewagt hat: Frische Farbe muss zunächst eine Zeit lang trocknen, bevor die Möbel wieder an die Wände gerückt werden können. Gerade in der warmen Jahreszeit gelingt dies am schnellsten, wenn die Fenster weit geöffnet werden. Regnet es im Herbst und Winter viel oder dringt feuchte Luft in Form von Novembernebel in den frisch gestrichenen Raum, kann das Trocknen der Wandfarbe aber unnötig lange dauern. Die Heizung bei gekippten Fenstern ganz aufdrehen ist aus Gründen der Energiebilanz ebenfalls keine gute Idee.

Wohnzimmer in grau mit Tapete in Steinoptik an einer Wand

Wer frisch tapeziert hat, oder einen Malerbetrieb mit Tapezierarbeiten beauftragt hat, hält die Fenster am besten für einige Zeit komplett geschlossen. Ändert sich die Temperatur im frisch tapezierten Zimmer zu rasant, kann es sonst passieren, dass der Tapetenleim nicht richtig trocknet und sich die Tapeten einfach wieder von der Wand ablösen. Befolgen Sie unbedingt die Ratschläge Ihres Malermeisters, damit Sie lange Freude an Ihrem frischen Look in der Wohnung haben!

Ramona aus Frankfurt ist Mutter der zweijährigen Kaia. Ihre Leidenschaften sind Zumba, Natur und Gärtnern, was sie in ihrem Hinterhofparadies auslebt. Sie sucht ständig nach Mama-Hacks und Kochtipps, um den Alltag effizienter zu gestalten. Kreative Ideen für Kinderentwicklung und aktuelle Trends in Mode und Ernährung begeistern sie ebenfalls. Seit 2013 schreibt Ramona für Deavita, stets gründlich recherchiert und oft durch Experteninterviews gestützt. Sie hat Psychologie in Freiburg studiert.