Verwendung von Benzol in der Kosmetik vom Apothekenlabor bestätigt

Von Charlie Meier

Ein Online-Apothekenunternehmen, das unabhängige Tests von Konsumgütern durchführt, hat über die Verwendung von Benzol in vielen Sonnenschutzmitteln berichtet. In einem veröffentlichten Artikel behauptet das Unternehmen, in 78 Sonnenschutz- und Bräunungsmitteln Reste des potenziell gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffs gefunden zu haben. Experten haben nun eine Petition an die Arzneimittelzulassungsbehörde gerichtet, um strengere Regeln für die Anwendung des gefährlichen Wirkstoffs in kosmetischen Produkten zu fördern.

Potenzielle Gefahr beim Sonnenschutz durch die Verwendung von Benzol

kosmetische produkte zum sonnenschutz können wegen chemikalien krebserregend sein

Benzol ist ein flüssiger Kohlenwasserstoff, der häufig in Erdöl, Zigarettenrauch und Kohlenteer enthalten ist. Seit vielen Jahren wird es als Lösungsmittel in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt. Forscher stellten bereits auch fest, dass die Substanz Krebs und insbesondere Leukämie verursacht. Aufgrund ihrer toxischen Eigenschaften hat die FDA die absichtliche Einführung der Chemikalie in kommerziellen Produkten untersagt. Die Agentur erlaubt jedoch den Verkauf von damit hergestellten kosmetischen Produkten, wenn diese einen „wesentlichen therapeutischen Fortschritt“ bieten. Vorausgesetzt, dass der Gehalt im Produkt bei oder unter 2 % liegt und das Einbringen von Benzol in das Produkt unvermeidbar ist. Die Agentur hat derzeit jedoch keine Richtlinien bezüglich des Benzolgehalts in Sonnenschutzprodukten.

kampf gegen hautkrebs durch weniger verwendung von benzol in sonnenschutzmitteln

Das untersuchende Apothekenlabor stand bisher hinter den Bemühungen, das krebserregende NDMA 2018 aus Sodbrennen-Medikamenten zu entfernen. Das Unternehmen führte in jüngerer Zeit auch die Bemühungen an, die Verwendung von Benzol in Händedesinfektionsmitteln zurückzurufen. Die Experten stellen nun fest, dass die Produkte als Mittel zur Vorbeugung von Hautkrebs bei Erwachsenen und Kindern beworben wurden. Sie fanden außerdem auch heraus, dass einige der von ihnen getesteten Produkte Werte aufwiesen, die höher als die von der FDA vorgeschriebene Obergrenze von 2 % waren. Das Team weist auch darauf hin, dass die meisten der von ihnen getesteten Produkte keine nachweisbaren Mengen an Benzol aufwiesen. Dies ist eindeutig kein unvermeidbares Nebenprodukt der Produktion. In ihrem Artikel heben die Autoren auch hervor, dass die FDA kürzlich entdeckt hat, dass Sonnenschutzchemikalien leicht über die Haut aufgenommen werden können. Sie fordern nun die zuständigen Behörden auf, jegliche Mengen Benzol in Sonnenschutzmitteln zu verbieten.

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