Knochenbildende Zellen könnten bei Osteoporose helfen

Autor: Charlie Meier

Eine Gruppe von Forschern hat neue knochenbildende Zellen entdeckt, die eine wichtige Rolle im Kampf gegen der Osteoporose spielen könnten. Sie haben die Fähigkeit, neue Knochen zu erzeugen. Es handelt sich dabei also um eine Gruppe von Stammzellen, die Wissenschaftler an der UConn School of Dental Medicine neu entdeckt haben. Die Studie haben sie in der Zeitschrift Stem Cells veröffentlicht.

Knochenbildende Zellen gegen Knochenschwund

röntgenbild handgelenk osteoporose

Die leitenden Forscher sind Ivo Kalajzic, Professor für Rekonstruktionswissenschaften, die Postdoktoranden Sierra Root und Natalie Wee, sowie Mitarbeiter von Harvard, dem Maine Medical Research Centre und der University of Auckland. Sie präsentieren eine neue Population von Zellen, die sich entlang der Gefäßkanäle befinden. Diese erstrecken sich über den Knochen und verbinden den inneren und äußeren Teil des Knochens.

"Dies ist eine neue Entdeckung von perivaskulären Zellen, die sich im Knochen selbst befinden. Dementsprechend können sie neue knochenbildende Zellen erzeugen", sagte Kalajzic. "Diese Zellen regulieren wahrscheinlich die Knochenbildung oder beteiligen sich an der Aufrechterhaltung und Reparatur der Knochenmasse."

junger mann beim orthopäden schulter schmerz

Wissenschaftler haben lange angenommen, dass Stammzellen für Knochen im Knochenmark und auf der äußeren Oberfläche des Knochens vorhanden sind. Diese dienen jedoch vor allem als Reservezellen, die ständig neuen Knochen bilden oder an der Knochenreparatur teilnehmen. Jüngste Studien haben die Existenz eines Netzwerks von Gefäßkanälen beschrieben, die dazu beitragen, Blutzellen aus dem Knochenmark zu verteilen. Keine Forschung hat jedoch die Existenz von Zellen in diesen Kanälen nachgewiesen, die die Fähigkeit haben, neue Knochen zu bilden.

Neue Studienergebnisse

stammzelle embryonal 3d darstellung

In dieser Studie berichten Kalajzic und sein Team als erste über die Existenz dieser Vorläufer von Zellen im kortikalen Knochen. Diese können neue knochenbildende Zellen oder sogenannte Osteoblasten erzeugen. Darüber hinaus kann die Medizin diese zum Umbau eines Knochens verwenden.

Um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen, beobachteten die Forscher die Stammzellen innerhalb eines Modells für Knochentransplantation. Diese Zellen wanderten dann aus dem Transplantat heraus und begannen, die Höhlen im Knochenmark zu rekonstruieren und einen neuen Knochen zu bilden.

Während diese Studie zeigt, dass es eine Population von Zellen gibt, die zur Unterstützung der Knochenbildung beitragen können, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um das Potenzial der Zellen zur Regulierung der Knochenbildung und -resorption zu bestimmen.




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