Neue Forschung: Mit Intervallfasten kann man Diabetes vorbeugen

 Mit Intervallfasten kann man Diabetes vorbeugen


Intermittierendes Fasten ist mehr als ein Ernährungstrend, haben eine Reihe von Studien ergeben. Dabei isst man nur in bestimmten Zeitabständen. Je nach Methode dauert das Fasten zwischen 16 und 24 Stunden oder es werden an zwei Tagen innerhalb einer Woche maximal 500 bis 600 Kalorien konsumiert. Dieser Essrhytmus wurde mit einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht, von denen der letzte eine potenzielle Schutzwirkung gegen die Entwicklung von Typ-2-Diabetes darstellt. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

Fettleibigkeit ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes, aber nur einige übergewichtige Personen entwickeln die Krankheit. Es wird angenommen, dass eine Reihe von Faktoren bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen, darunter ein Überschuss an Fett in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Dort werden die Betazellen produziert, die das blutzuckerregulierende Hormon Insulin freisetzen.

Die neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung ergab, dass übergewichtige Mäuse, die zur Entwicklung von Typ-2-Diabetes neigen, auch Fettablagerungen in der Bauchspeicheldrüse aufwiesen. Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass Mäuse, die gegen Typ-2-Diabetes genetisch resistent waren, kaum Fett in der Bauchspeicheldrüse hatten, dafür aber in der Leber.

Forscher des Instituts stellten fest, dass sich Fettzellen in der Bauchspeicheldrüse ansammelten, wenn diese übergewichtigen Mäuse so viel fraßen, wie sie wollten. Im Vergleich dazu hatte die zweite Gruppe, die eine Intervallfasten-Kur erhielt, fast keine Fettablagerungen in ihrer Bauchspeicheldrüse. Einen Tag bekamen die Nager unbegrenzt Futter und am nächsten Tag bekamen sie nichts.

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Die bekannteste Form des intermittierenden Fastens ist die 16:8-Methode, bei der tagsüber nur acht Stunden lang gegessen und die restlichen 16 Stunden gefastet wird. Eine Mahlzeit – normalerweise das Frühstück – wird dabei ausgelassen. Das Team weist jedoch auf andere Methoden hin, die möglicherweise nützlich sind, z. B. den Verzehr von nicht mehr als 600 Kalorien über einen Zeitraum von 48 Stunden pro Woche.

Zusätzliche Untersuchungen ergaben, dass Fettzellen in der Bauchspeicheldrüse anscheinend dazu führen, dass Beta-Zellen zu viel Insulin produzieren, wodurch die Blutzuckerkontrolle gestört wird. Diese erhöhte Produktion kann die Zellen im Laufe der Zeit wesentlich schneller zerstören, was zu Funktionsstörungen und schließlich zur Entwicklung von Typ-2-Diabetes führt.

Diese Entdeckung macht Intervallfasten zu einem vielversprechenden Ansatz, um der Entwicklung von Typ-2-Diabetes vorzubeugen, obwohl dies allein möglicherweise nicht ausreichen würde.



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