Wie man ausreichend Wasser trinken und Herzinsuffizienz verhindern kann

Von Charlie Meier

Würde man während seines gesamten Lebens ausreichend Wasser trinken, könnte man das Risiko einer Herzinsuffizienz verringern. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichen Studie hervor, die sich mit der kardiovaskulären Gesundheit befasst. Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Aufrechterhaltung der Körperflüssigkeiten Veränderungen im Herzen, die zu Herzversagen führen, verhindern oder zumindest verlangsamen kann.

Darum sollten Menschen für ihre Herzgesundheit ausreichend Wasser trinken

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Die Studienautoren wollten zeigen, dass alle auf ihre tägliche Flüssigkeitsaufnahme achten und Maßnahmen ergreifen müssen, um regelmäßig hydratisiert zu bleiben. Die Empfehlungen zur täglichen Wasserzufuhr reichen von 1,6 bis 2,1 Liter für Frauen und 2 bis 3 Liter für Männer. Weltweite Umfragen haben jedoch gezeigt, dass viele Menschen nicht einmal die unteren Enden dieser Bereiche erreichen. Darüber hinaus ist Natrium im Blut laut den Forschern ein genaues Maß für ausreichende Hydratisierung. Wenn Menschen nicht ausreichend Wasser trinken, steigt dementsprechend die Konzentration vom Natrium im Blutserum. Der Körper versucht dann, Flüssigkeiten zu sparen und aktiviert bestimmte Prozesse. Von denen ist bekannt, dass sie zur Entwicklung von Herzinsuffizienz beitragen. Das Forschungsteam untersuchte, ob Natrium im Blut für die Trinkgewohnheiten die Entwicklung einer Herzinsuffizienz 25 Jahre später vorhersagt. Sie analysierten außerdem den Zusammenhang zwischen Flüssigkeitszufuhr und Verdickung der Wände der Hauptpumpkammer des Herzens. Dies könnte eine Vorstufe zur Diagnose einer Herzinsuffizienz sein.

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Die Studienautoren beobachteten während der Analyse eine höhere Natriumkonzentration in der Lebensmitte sowohl bei Herzinsuffizienz als auch bei linksventrikulärer Hypertrophie. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine gute Flüssigkeitszufuhr während des gesamten Lebens das Risiko der Entwicklung solcher Herzprobleme verringern kann. Darüber hinaus kann der Befund, dass ein Natriumspiegel im Blut von mehr als 142 mmol/l das Risiko von Nebenwirkungen im Herzen erhöht, hilfreich sein, um Personen zu identifizieren, die von einer Bewertung ihres Flüssigkeitsgehalts profitieren könnten. Dieser Natriumspiegel liegt im normalen Bereich und würde in Labortestergebnissen nicht als abnormal gekennzeichnet. Die Ergebnisse dieser Studie könnten aber von Ärzten bei regelmäßigen körperlichen Untersuchungen verwendet werden, um Personen zu identifizieren, deren normale Flüssigkeitsaufnahme bewertet werden sollte.

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