Was isst man zu Ostern? 16 typische Osterdesserts aus aller Welt

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Das beliebte Osterfest nähert sich und wir alle warten schon ungeduldig darauf. Genau wie Weihnachten ist Ostern ein Fest mit vielen Traditionen. Manche sind in der ganzen Welt verbreitet, andere hingegen nur in bestimmten Ländern typisch. Das gilt natürlich auch mit voller Kraft fürs Osteressen. Und was isst man zu Ostern rund um die Welt? Vor allem die traditionellen Desserts weisen große Unterschiede in den verschiedenen Ländern auf. Neben dem typischen Osterbrot aus Hefeteig, das wir hierzulande kennen, gibt es noch viele andere Nachtische, die mit Aussehen und Geschmack beeindrucken. Sind Sie neugierig auf die Osteressen Traditionen im Rest der Welt? Im Artikel stellen wir die typischen Desserts vor, die rund um den Globus für Ostersonntag oder während der Fastenzeit zubereitet werden.

Was isst man zu Ostern in Italien?

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Die Italiener sind mit ihren leckeren Gebäcken genau so beliebt wie mit ihrer Pizza. Traditionell zu Ostern werden in Italien verschiedene Osterbrote und -kuchen zubereitet, die einfach perfekt zum Fest passen. Außer dem weltweit berühmten Panettone gibt es noch ein paar Leckereien, die dort als typisches Osteressen bezeichnet sind.

Pastiera Napoletana

Eine typische Ostertorte aus Italien ist die Pastiera Napoletana. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Rezept aus der Region Kampanien, das seit Jahrhunderten ein typisches Dessert zu Ostern in jeder neapolitanischen Familie ist. Die Torte bereitet man mit Ricotta-Käse, Eier, Milch, Granno Cotto (gekochtem Weizen), kandierten Früchten und verschiedenen Aromen wie z. B. Vanille.

Cassata alla siciliana

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Cassata ist ein traditionelles sizilianisches Osterdessert, das ebenso zu Hochzeiten serviert wird. Dabei handelt es sich um eine Schichttorte mit Biscuitböden getränkt in Likör und Creme aus Ricotta und Zucker. Die Torte wird mit einer Glasur überzogen und mit Marzipan und kandierten Früchten dekoriert, die manchmal auch als Füllung verwendet werden.

Sizilianisches Osterbrot

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Dieses sizilianische Osterbrot ist eine Tradition zu Ostern in Norditalien und Kroatien. Es wird zum Frühstück mit Espresso serviert und bei seiner Zubereitung riecht die Küche wunderbar süß. Das traditionelle Osterbrot besteht aus Teig mit Eiern, Rosenöl und geriebener Orangen- und Zitronenschale.

Colomba di Pasqua

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In Italien gibt es kein Osterfest ohne das Colomba di Pasqua. Das süße Brot ist traditionell zu Ostern und vor allem für seine besondere Form bekannt: eine Taube mit gespreizten Flügeln. Es erinnert im Geschmack an den Panettone und wird in der Tat von derselben Firma zubereitet. Die spezielle Form symbolisiert die Versöhnung und das Christentum – also perfekt für ein Osterdessert.

Was isst man zu Ostern in Spanien? Torrijas sind die spanischen Armen Ritter

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Ein typisches Dessert für die Fastenzeit in Spanien sind die so genannten Torrijas. Dabei handelt es sich um eine Variation des klassischen Rezepts für Arme Ritter, die in Spanien von Gründonnerstag bis Karsamstag als eine traditionelle Süßspeise gelten. Um das Gericht zu verfeinern, verwendet man oft verschiedene süße Soßen oder Eis.

Typisches Osteressen in Großbritannien: Hot Cross Buns

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Ein Osteressen Tradition am Karfreitag sind die Hot Cross Buns. Sie werden in Großbritannien, Irland und Australien serviert und sind genau so typisch für Ostern wie der Osterhase selbst. Die süßen Brötchen bereitet man üblicherweise mit Rosinen zu und dekoriert mit einem Kreuz aus Teig.

Simnel Cake

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Auf die Ostertafel kommt bei Engländern und Iren unbedingt der Simnel Cake. Beim typischen Osterdessert handelt es sich um einen klassischen Fruit Cake, gefüllt mit kandierten und getrockneten Früchten. Das Besondere dabei ist die Dekoration der Torte, die eine symbolische Bedeutung hat. Die Decke des Simnel Cake ist eine Schicht aus Marzipan und als Verzierung kommen elf Marzipankugeln auf dem Kuchen. Diese stehen für die Apostel Jesu, natürlich ohne den Verräter Judas.

Was isst man zu Ostern in Polen? Der typische Babka

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Der Babka ist ein traditioneller Osternachtisch in Polen mit einem seltsamen Namen. Übersetzt bedeutet „Babka“ so gut wie „Großmutter“, da seine Napfkuchenform an einen Frauenrock erinnert. Der Kuchen wird üblicherweise mit Rosinen gefüllt und mit einem Zuckerguss überzogen.

Makowiec oder Mohnkuchen als typisches Osterdessert in Europa

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Der Makowiec ist ein Kuchen aus der polnischen Küche, der in der Form einer Rolle zubereitet wird. Er besteht aus gesüßtem Hefeteig, gefüllt mit Mohn, Rosinen und kandierten Früchten. Das Osterdessert ist auch in vielen anderen Ländern Europas unter verschiedenen Namen bekannt: Makosh in Ungarn, Mohnkuchen in Deutschland und Österreich und Wienerbrød in Dänemark. Traditionell wird das Dessert sowohl zu Ostern, als auch zu Weihnachten zubereitet.

Was isst man zu Ostern in Griechenland? Griechische Butterkekse Koulourakia

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In Griechenland sind die typischen Osterkekse Koulourakia genannt. Sie ähneln den deutschen Butterkeksen und werden am Ostersonntag zum Frühstück oder mit dem Nachmittagskaffee serviert. Die Kinder können diese statt in Kaffee in Milch tunken.

Tsoureki

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Dieses traditionelle Osterdessert ist die griechische Interpretation des Hefekranzes zu Ostern. In der Mitte des Gebäcks werden rot gefärbte Ostereier positioniert, die das Blut Jesu symbolisieren. Der traditionelle Hefekranz ist auch in anderen Ländern Tradition zu Ostern, aber taucht unter verschiedenen Namen auf: Chorek in Armenien und der Türkei, Kozunak in Bulgarien und Cozonac in Rumänien.

Was isst man zu Ostern in Finnland? Das Hefegebäck Pulla

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Hefegebäck ist eine Oster-Tradition in vielen Ländern aus aller Welt. In Finnland wird das typische Osterbrot Pulla zubereitet, wobei der besondere Geschmack vom aromatischen Kardamom kommt. Zum Verzieren des Ostergebäcks verwendet man Mandelraspeln und Puderzucker.

Mämmi

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Ein anderes typisches Osterdessert in Finnland ist Mämmi. Obwohl er nicht so appetitlich aussieht, ist der Malzpudding ein wahrer Leckerbissen. Die Zutaten für die Zubereitung des Puddings sind Wasser, Braumalz, Roggenmehl, Salz, Zuckersirup und Orangenschale. Vor dem Verzehr soll das Osterdessert einige Tage kühl stehen und ziehen und wird ebenfalls kalt gegessen. Den Roggengeschmack des Nachtisches runden am besten Sahne, Zucker oder Vanilleeis ab.

Was essen die Orthodoxen zu Ostern?

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In vielen orthodoxen Ländern wie Russland, Belarus, Ukraine, Rumänien, Georgien, Mazedonien, Moldawien und Serbien wird der so genannte Kulitsch zubereitet und am Karsamstag in der Kirche gesegnet. Der Kuchen besteht aus einem Hefeteig mit vielen Eiern und verschiedenen Gewürzen wie Muskatnuss, Vanille und Kardamom. Der fertige Kulitsch dekorieren die Orthodoxen mit Zuckerguss oder Puderzucker.

Was isst man zu Ostern im Nahen Osten? Maamouls als Variation der Osterkekse

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Bei diesem typischen Osterdessert aus dem Nahen Osten handelt es sich um kleines Grießgebäck, das meistens mit Mandeln oder Datteln gefüllt wird. Die fertigen Kekse bestäubt man mit Puderzucker. Das originelle Rezept stammt aus Libanon und ist auch in manchen muslimischen Ländern zu anderen religiösen Anlässen bekannt.

Was isst man zu Ostern in Mexiko?

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Capirotada ist ein typisches Osterdessert in Mexiko, das allerdings nicht am Ostersonntag, sondern in der Fastenzeit gegessen wird. Dabei handelt es sich um eine Art Brotpudding mit Füllung aus Rosinen und Käse. Darüber kommen noch üblicherweise trockene, kandierte und frische Früchte, sowie Nüsse, Kokosraspeln und/oder Zuckerstreusel.



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