So stark ist die Buchweizenwirkung als Pflanzenextrakt gegen Krankheiten

Von Charlie Meier

Forscher haben herausgefunden, dass Quercetin als Bestandteil und die Buchweizenwirkung aus der traditionellen chinesischen Kräutermedizin Autophagie in Haut- und Leberzellen induziert. Diese Ergebnisse könnten zur Behandlung von diversen Krankheiten, die mit Proteinaggregation verbunden sind, beitragen. Solche wären zum Beispiel alkoholische Lebererkrankungen und die Alzheimer-Krankheit.

Die potenzielle magische Buchweizenwirkung unter der Lupe

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Samen wie Quinoa, Amarant und Buchweizen gehören seit Jahrhunderten zur traditionellen Küche. Heutzutage sind solche Superfoods in kulinarischen Kreisen als Alternative zu Weizen und anderen Getreidesorten ein echter Trend. Nun haben japanische Wissenschaftler festgestellt, dass sie die Buchweizenwirkung eines traditionellen Likörs sogar medizinisch verwenden könnten. Die Forscher der Universität in Osaka haben gezeigt, dass der Inhaltsstoff eines chinesischen Likörs aus Buchweizen, der außerdem auch verschiedene Kräutermedizinextrakte enthält, Autophagie auslösen kann. Dies ist ein Prozess, mit dem Zellen beschädigte oder nicht mehr benötigte Proteine ​​​​säubern. Die Autophagie spielt eine wichtige Rolle bei Krankheiten wie Krebs und Alzheimer. Daher könnte es laut den Studienautoren von großem Interesse sein, einen neuen Weg zur Förderung dieses Prozesses zu finden. Pflanzliche Substanzen sind nämlich eine faszinierende potenzielle Quelle für Verbindungen, die bei dieser Art der Behandlung sehr hilfreich sein könnten. Die Forscher behandelten Zellen mit Buchweizenextrakt und untersuchten, wie verschiedene fluoreszierende Marker der Autophagie reagierten.

samen echter buchweizen auf einer waage vom forscher analysiert

Die Ergebnisse zeigten eindeutig, dass die Buchweizenwirkung des Likörs die Autophagie in Epithelzellen induziert. Die Behandlung von Zellen mit dem Extrakt stimulierte außerdem die Bildung von Autophagasomen. Dies sind spezialisierte Zellstrukturen, die Autophagie durchführen. Dementsprechend hat der Prozess die Position von Proteinen, die an der Regulierung der Autophagie beteiligt sind, verändert. Als die Forscher bestimmte Bestandteile des Extrakts genauer untersuchten, stellten sie fest, dass die Komponente Quercetin die gleiche Wirkung aufwies. Darüber hinaus veranlassten sowohl Weinsäure-Buchweizenextrakt als auch Quercetin die Leberzellen, Proteinaggregate durch einen als „Aggrephagy“ bekannten Prozess zu reinigen. Angesichts der Tatsache, dass Proteinaggregate in Leberzellen eng mit einer alkoholischen Lebererkrankung verbunden sind, legt diese Studie außerdem auch nahe, dass Quercetin eine nützliche Behandlung für Patienten mit dieser Erkrankung sein könnte. Es kann auch vielversprechend für die Behandlung anderer Krankheiten sein, die mit der Proteinaggregation verbunden sind, wie beispielsweise Alzheimer.

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