3D-Bioprinting: Forscher stellen zum ersten Mal eine funktionierende Herzkammer her

von Olga Schneider
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3d-bioprinting verfahren Herz erzeugen Stammzellen

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3D-Bioprinting
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Vor kaum vier Monaten gelang es israelischen Forschern, ein Mini-Herz durch das 3D-Bioprinting-Verfahren aus Gewebe und Blutgefäßen zu erzeugen. Ein Meilenstein in der Medizin und in der modernen Technologie. Der einzige Nachteil vom Herz im Kleinformat war, dass es nicht richtig funktionierte. Nun soll auch dieses Problem gelöst werden. Den Forschern an der Universität in Pittsburg in den USA ist es gelungen, zum ersten Mal eine funktionierende Herzkammer mit einem 3D-Printer herzustellen.

3D-Bioprinting: Werden zukünftig künstliche Organe für Transplantationen erzeugt?

Die Herzklappe und die Herzkammer wurden aus Kollagen und menschlichen Herzmuskelzellen mit einer 3D-Bioprinting Technologie bis ins kleinste Detail erzeugt. Die hohe Auflösung des Druckers ermöglichte die präzise Fertigung der feinen Bestandteile des menschichen Organs. Die fertige Herzkammer hatte sich bereits nach mehreren Tagen zusammengezogen und schlägt seitdem in einem regelmäßigen Takt. Könnte das der erste Schritt zur Erzeugung von künstlichen Organen für Transplantationen sein? Die Forscher sind sich einig, dass die Wissenschaft noch nicht soweit ist. Zur Zeit befinde sich das Projekt noch in der Testphase. Bevor komplette künstliche Organe hergestellt werden können, müssen Tierversuche durchgeführt werden. Erst nachdem feststeht, dass die Organe wirklich funktionieren, können sie in Menschen transplantiert werden. Der erste Schritt ist aber erfolgreich und wenn alles nach Plan verläuft, könnten in naher Zukunft die Herzen von Patienten mit einem Infarkt mit künstlichen Bestandteilen und Geweben nachgerüstet werden.

Die Vorteile des 3D-Druckers

3d-bioprinting verfahren Herz herstellen

Ein weiterer wichtiger Vorteil der 3D-Technologie ist nämlich, dass bei der Herstellung von einer Herzklappe oder einer Herzkammer Zellen des Patienten verwendet werden. Durch eine Biopsie werden Stammzellen entnommen, die sich später in Herzmuskelzellen umwandeln. Auf diese Weise wird das Risiko für eine Immunreaktion gegen das Organ minimiert. Außerdem werden durch das 3D-Bioprinting-Verfahren die Organe sehr schnell erzeugt. Die Forscher hoffen, dass sie mit diesem Projekt in Zukunft Organe für alle Patienten, die eine Transplantation brauchen, herstellen werden.

Zum 3D-Bioprinting Projekt

Olga Schneider ist begeisterte Hobby-Gärtnerin mit Interesse am naturfreundlichen Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie an Pflege von Blumen und Zierpflanzen. Auf Deavita ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv, wo sie Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Hausmitteln gibt. In Ihrer Freizeit stöbert sie gerne durch Seiten über Mode, Nageldesign und Haartrends. Sie backt gerne und probiert zusammen mit ihrer Familie neue Rezepte.