Die Glasdusche wird immer weniger beliebt – und das ist kein Zufall. Was jahrelang als Inbegriff des modernen Badezimmers galt, verliert zunehmend an Reiz. Statt transparenter Abtrennungen, Wasserflecken und täglichem Abziehen rückt ein neuer Trend in den Fokus: die gemauerte, begehbare Dusche ohne Glas.
Ein Blick auf Suchanfragen bestätigt das Bauchgefühl vieler Badbesitzer. Begriffe wie „begehbare Dusche ohne Glas“ oder „Walk-in-Dusche gemauert“ werden deutlich häufiger gesucht. Der Grund ist einfach: Menschen wünschen sich Badezimmer, die ruhiger, pflegeleichter und wohnlicher sind – und weniger nach Hotelbad aussehen.
Warum Glas im Bad an Beliebtheit verliert
Glas sieht zwar elegant aus, bringt im Alltag aber Tücken mit sich. Kalkflecken, Schlieren und der ständige Reinigungsaufwand gehören für viele zur täglichen Routine. Hinzu kommt der optische Aspekt: Glas trennt zwar nicht sichtbar, wirkt aber dennoch kühl und technisch. Genau hier setzt der neue Trend an.
Die gemauerte Walk-in-Dusche: ruhig, zeitlos, praktisch
Eine gemauerte Dusche ersetzt die Glaswand durch eine halbhohe oder seitliche Wand, die gezielt Spritzschutz bietet – ohne das Bad zu schließen. Das Ergebnis wirkt aufgeräumt, architektonisch und erstaunlich gemütlich. Besonders beliebt sind Kombinationen mit integrierten Ablagen, Sitzbänken oder Nischen, die ganz selbstverständlich aus der Wand entstehen.
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Mehr Komfort – auch langfristig
Neben der Optik überzeugt auch die Alltagstauglichkeit. Weniger Glas bedeutet weniger Pflege, weniger Bruchrisiko und mehr Sicherheit – ein Aspekt, der besonders für Menschen ab 50 immer wichtiger wird. Zudem gelten gemauerte Duschen als zukunftssicher: barrierearm, langlebig und wertsteigernd für die Immobilie.
Wer Inspiration sucht, findet in diesem Beitrag viele durchdachte Beispiele, praktische Tipps und moderne Lösungen zur gemauerten begehbaren Dusche ohne Glas.
Gibt es auch Nachteile? Wann eine gemauerte Dusche weniger sinnvoll ist
So überzeugend der Trend ist – die gemauerte Walk-in-Dusche passt nicht in jedes Badezimmer. Gerade in sehr kleinen Bädern kann eine massive Wand schnell zu viel Raum einnehmen. Während Glas optisch kaum Fläche „wegnimmt“, braucht eine gemauerte Lösung ausreichend Platz, damit der Duschbereich nicht beengt wirkt.
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Ein weiterer Punkt ist die Planung. Gemauerte Duschen lassen sich nicht einfach „nachrüsten“. Sie erfordern eine sorgfältige Grundrissplanung, eine präzise Abdichtung und – je nach Ausführung – höhere Baukosten als eine klassische Glaslösung. Wer zur Miete wohnt oder eine schnelle Renovierung plant, stößt hier schneller an Grenzen.
Auch das Thema Lichtführung sollte bedacht werden. In innenliegenden oder dunklen Bädern kann eine geschlossene Wand Tageslicht blockieren. In solchen Fällen sind halbhohe Mauern, offene Durchgänge oder helle Materialien entscheidend, damit das Bad nicht an Leichtigkeit verliert.
Fazit: Die gemauerte Walk-in-Dusche ist ideal für mittelgroße bis große Bäder – oder für Räume, die bewusst neu gedacht werden. In sehr kleinen Badezimmern kann Glas weiterhin die bessere Lösung sein. Genau deshalb gilt: Trend ja, aber immer angepasst an den Raum.
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Fazit
Die Glasdusche verschwindet nicht über Nacht – aber ihr Status als Must-have ist vorbei. 2026 steht für Badezimmer, die Ruhe ausstrahlen, pflegeleicht sind und echtes Wohngefühl bieten. Die gemauerte Walk-in-Dusche trifft genau diesen Nerv – und ist mehr als ein Trend. Sie ist eine bewusste Entscheidung für Komfort, Stil und Alltagstauglichkeit.
Ramona aus Frankfurt ist Mutter der zweijährigen Kaia. Ihre Leidenschaften sind Zumba, Natur und Gärtnern, was sie in ihrem Hinterhofparadies auslebt. Sie sucht ständig nach Mama-Hacks und Kochtipps, um den Alltag effizienter zu gestalten. Kreative Ideen für Kinderentwicklung und aktuelle Trends in Mode und Ernährung begeistern sie ebenfalls. Seit 2013 schreibt Ramona für Deavita, stets gründlich recherchiert und oft durch Experteninterviews gestützt. Sie hat Psychologie in Freiburg studiert.