Welche Haarfarbe für Frauen ab 50: Vermeiden Sie diese Farbtöne und Fehler, die Sie älter wirken lassen

Von Anne Seidel

Ab einem gewissen Alter greifen die meisten Frauen zu Haarfarben, um ihre grauen Haare zu verstecken oder manchmal wünschen sie sich auch einfach nur einen neuen, frischen Look. Doch leider passiert es nicht selten, dass sie dabei zu unpassenden Nuancen greifen, die genau den gegenteiligen Effekt von dem erzeugen, was eigentlich gewünscht ist: Statt ein jüngeres Aussehen zu kreieren, sorgt die neue Farbe dafür, dass die Frau sogar noch älter aussieht. Deshalb empfiehlt es sich immer, sich von einem Experten beraten zu lassen. Falls Sie dennoch selbst Hand anlegen und Ihr Haar auf eigene Faust färben möchten, halten Sie sich zumindest an einige Regeln und vermeiden Sie Farben, die wir Ihnen im Folgenden auflisten werden. Welche Haarfarbe für Frauen ab 50 und 60 ist weniger geeignet und welche weiteren Fehler sollten Sie vermeiden?

Directions für die Haarfarbe – Das sollten Sie beachten

Ab 60 die richtigen Haarfarben wählen zum Kaschieren des Alters

Es ist vollkommen normal, dass man versucht, mit einigen Tricks sein Alter zu kaschieren. Und tatsächlich sind die Haare hierbei wirklich hilfreich, um nicht zu sagen essenziell. Doch nur, wenn man auch bei der Wahl des Haarschnitts und der Haarfarben und Färbetechniken nichts falsch macht. Es reicht nicht aus, einfach die Trendfarben des Jahres zu erforschen und einfach eine davon zu wählen, um styling-technisch auf dem neuesten Stand zu sein. Das wird Sie nicht jünger wirken lassen. Beachten Sie folgende Regeln:

Welche Haarfarben machen älter – Diese sollten Sie unbedingt vermeiden!

Zu dunkle Farben machen Gesichtzüge hart und wirken älter

Sie haben von Natur aus dunkle Haare und möchten auch die grauen Härchen mit solch einer Farbe abdecken? Das scheint an sich logisch zu sein, ist aber nicht immer optimal. Ab einem gewissen Alter haben dunkle Farbtöne, und hierbei ganz besonders Schwarz, die Eigenschaft an sich, unsere Gesichtszüge härter wirken zu lassen. Die Haut wird mit zunehmendem Alter blasser und das wird durch dunkle Haarfarben noch verstärkt. Dementsprechend wirken wir kränklich und eher stumpf, als frisch und strahlend.

Tipp: Woher weiß ich, welcher Farbton zu dunkel ist?

Es gibt einen kleinen Trick, um zu bestimmen, welche Haarfarbe für Frauen ab 50 optimal ist. Hierfür orientieren Sie sich einfach an Ihren Augenbrauen. Die neue Farbe sollten keinesfalls dunkler als die der Brauen sein.

So wirken Sie optisch einige Jahre jünger statt älter

Was Sie nicht wählen sollten, wissen Sie jetzt also. Aber welche Haarfarbe macht dann jünger ab 50 und 60? Sie können es sich bestimmt schon denken: helle und natürliche Haarfarben mit glänzendem Effekt sind optimal – Goldblond als Haarfarbe beispielsweise. Doch das bedeutet nicht, dass Sie gleich in Blond übergehen müssen. Auch Haarfarben wie Brauntöne sind geeignet (wir erinnern an die erwähnte Augenbrauen-Regel) und können beispielsweise durch Highlights aufgehellt werden, um außerdem einen strahlenden Effekt zu erzielen. Solche Farben machen im Gegensatz zu den dunklen die Gesichtzüge weicher und munterer.

Hell und mit Goldschimmer in Blond oder Brünette machen optisch jünger

Bezüglich der hellen Nuancen sollten Sie aschige und stumpfe Farben vermeiden. Pastell-Haarfarben und Platinblond beispielsweise sind keine gute Wahl.

Trendig ja, aber bitte nicht zu radikal!

Welche Haarfarbe für Frauen ab 50 - Krasse Unterschiede durch Balayage ausgleichen


Es hindert Sie nichts daran, sich für trendige Haarfarben zu entscheiden. Die meisten möchten schließlich mit den Trends mithalten. Doch auch hier spielt die richtige Wahl eine große Rolle, damit Sie am Ende nicht demode wirken: der Unterschied sollte nicht zu radikal sein. Wenn Sie also bis eben noch dunkel waren, ist ein Übergang von heute auf morgen zu Blond oder gar Knallrot keine gute Idee, denn dann passt der Ton einfach nicht mehr zu Ihrem Hauttyp und der Augenfarbe. Die bessere Lösung wäre, den Effekt mit einer Balayage-Technik zu reduzieren und so einen geschmeidigeren Übergang und Look zu krieren.

Welche Haarfarbe für Frauen ab 50 – Was peppig aussieht, ist nicht gleich verjüngend!

Welche Haarfarbe für Frauen ab 50 - Zu jugendliche Farben wirken kontraproduktiv

Diese coolen pinken oder blauen Strähnen in den Haaren, die so peppig und frisch wirken, sind für viele Frauen ab 50 eher weniger gut geeignet und könnten sogar dafür sorgen, dass Sie eher lächerlich wirken (natürlich kommt das schlussendlich auch auf den Typ an). Stylisten raten daher von dieser Idee ab, nicht umsonst haben wir oben bereits die natürlichen Farbtöne betont. Wer dennoch etwas Kontrast in dieser Art im Haar möchte, sollte ihn professionell und vor allem dezent einarbeiten lassen. Die Balayage-Technik wäre hier wieder zu empfehlen. Das sanfte Erdbeerblond könnte für manche Typen eine gute Alternative sein (auch Erdbeerbraun gibt es übrigens).

Sie haben die perfekte Farbe gefunden? Dann pflegen Sie sie auch!

Welche Haarfarbe für Frauen ab 50 - Fehler, die Sie vermeiden sollten


Ganz egal, für welche Haarfarbe für Frauen ab 50 Sie sich entscheiden und egal, wie verjüngend sie auf Anhieb wirkt, wenn Sie sie nicht richtig pflegen, wird dieser Effekt schon bald der Vergangenheit angehören. Nicht nur passende Pflegeprodukte, die die Farbpgimente schützen, sind hierbei wichtig, sondern auch, dass Sie die Farbe regelmäßig auffrischen (lassen) – wie oft, hängt von Farbton und Färbetechnik ab. So ist Balayage recht pflegeleicht und kann vor allem bei hellen Haaren durchaus seltener aufgefrischt werden, da das herauswachsende Haar weniger auffällt.

Gefärbte Haare richtig pflegen und Verblassen vermeiden

Apropos „herauswachsen“: Vermeiden Sie einen Ansatz! Wenn Sie wissen, dass Sie nicht die Zeit und Mittel haben, jeden Monat den Ansatz nachzufärben, dann entscheiden Sie sich besser für Farben und Techniken, die den grauen Ansatz kaschieren. Welche Haarfarbe bei grauem Ansatz ist geeignet? Nun, am besten solche, die der grauen Farbe sehr ähneln oder bei denen sich beispielsweise durch Balayage die Übergänge ineinander verschmelzen lassen. Oder wie wäre es, wenn Sie sich komplett für Grau entscheiden? Dieser Trend hält sich nun schon seit einigen Jahren.

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