Poolumrandung aus Terrassendielen bauen – was ist zu beachten?

von Olga Schneider
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Mit einem Pool im Garten ist der Badespaß im Sommer vorprogrammiert. Aber auch am Poolrand hält man sich immer gerne. Es sei, um sich auf einer Sonnenliege zu entspannen, oder einen Eistee auf dem Lounge-Bereich zu genießen. Umso wichtiger ist, dass die Poolumrandung funktional und optisch ansprechend gestaltet ist. Im heutigen Beitrag erklären wir Ihnen, was Sie beim Bau einer Poolumrandung aus Terrassendielen beachten sollten.

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Die Umrandung aus Holz ist ein funktionaler Zusatz zum Poolbereich

Eine Poolumrandung aus Holz ist viel mehr als nur ein optischer Blickfang.  Sie ist auch ein funktionaler Zusatz zum Poolbereich:

  • Sie ist rutschfest und ermöglicht das sichere Laufen, Springen und Betreten vom Pool. So kann man Stolperunfälle bei Menschen und Haustieren vermeiden.
  • Sie verbessert die allgemeine Stabilität der Konstruktion. Gewicht wird gleichmäßig verteilt und die Kräfte, die auf den Schwimmbecken wirken, abgefangen.
  • Die Terrassendielen trocknen schnell aus. So muss man nicht ständig durch matschigen Rasen laufen.
  • Holz bleibt selbst bei langanhaltende Hitzeperioden angenehm warm. Im Vergleich dazu wird Naturstein schnell heiß und kann an heißen Sommertagen nur mit Schuhen betreten werden. Wer seinen Poolbereich barfuß genießen möchte, sollte deswegen auf Holzdielen setzen.
  • Wenn richtig behandelt, ist das Material äußerst pflegeleicht und langlebig. Wichtig dabei ist die regelmäßige Anwendung vom Terrassenöl mit UV-Schutz, um Verfärbungen und Verformungen zu vermeiden.

Das sollte man beim Bau beachten

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Foto: Shutterstock / stock_SK

Damit die neue Umrandung wirklich lange seine Form und Farbe behält, sollte man beim Bau einiges beachten. Dazu zählen der richtige Untergrund, die Wahl der passenden Holzart und die Montage der Terrassendielen.

Der Untergrund

Die Vorbereitung des Untergrunds verläuft ähnlich wie beim Terrassenbau. Man muss als Erstes die Fläche verdichten. Es gibt verschiedene Varianten, je nachdem, ob es sich um eine Rasenfläche handelt oder der Untergrund betoniert bzw. gepflastert ist.

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  • Rasenflächen, Wiesen und Gartenboden: diese Flächen haben einen lockeren Boden und die Konstruktion könnte später versenken. Die untere Gartenbodenschicht sollte zudem möglichst wasserdurchlässig sein. So verhindert man später, dass sich das Regenwasser unter und um die Poolumrandung sammelt. Wenn notwendig, wird deswegen zuerst Sand dem Boden beigemischt. Als Nächstes braucht man eine Wurzelsperre – so stellt man sicher, dass keine Gräser in den Lücken zwischen den Holzdielen wachsen. Man bringt deswegen Schotter aus und verlegt ein Gartenvlies darauf. Als Letztes muss man Streifenfundamente gießen oder Waschbetonplatten anlegen.
  • Ist der Untergrund betoniert bzw. bereits gepflastert, kann man sich aufwendige Arbeiten sparen. Es muss lediglich geprüft werden, ob das Regenwasser problemlos abfließen kann. Im Falle, dass sich Moos und Unkraut auf dem Betonboden breit gemacht haben, muss man Vlies verlegen.

Die Terrassendielen werden anschließend angebracht und je nach Herstellers Vorgaben mit etwas Überstand aufgeschraubt. Wichtig dabei ist es, Dehnungsfugen zu lassen und sicherzustellen, dass die Unterkonstruktion wirklich tragfähig ist.

Die passende Holzart wählen

pool mit holzdielen als umrandung

Foto: Shutterstock / shine.graphics

Was die Holzart angeht, hat man zahlreiche Optionen. Besonders beliebt ist die sibirische Lärche, ein äußerst langlebiges und robustes Holz. Das Lärchenholz kann problemlos Wind und Regen trotzen, ist schädlingsresistent und wird selten von Schimmelpilzen befallen. Auch die Douglasie ist ein formstabiles, widerstandsfähiges Holz. Damit sie ihre schöne Farbe lange behält, ist die richtige Pflege entscheidend.

Exotische Hölzer wie Bangkirai und Bambus sind extrem robust und pflegeleicht, und erfreuen sich daher einer großen Beliebtheit.

Montage der Terrassendielen

Die Montage der Terrassendielen erfolgt in mehreren einfachen Schritten:

 

  1. Skizze mit Verlegeplan erstellen.
  2. Gummi-Pads verlegen, Stelzlager aufstellen, die Höhe der Unterkonstruktion anpassen und die Elemente verschrauben.
  3. Falls gewünscht, Kabel für Beleuchtung der Poolumrandung einziehen.
  4. Die Terrassendielen zuschneiden, Schnittstellen schleifen und die Terrassendielen anbringen.

Olga Schneider ist begeisterte Hobby-Gärtnerin mit Interesse am naturfreundlichen Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie an Pflege von Blumen und Zierpflanzen. Auf Deavita ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv, wo sie Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Hausmitteln gibt. In Ihrer Freizeit stöbert sie gerne durch Seiten über Mode, Nageldesign und Haartrends. Sie backt gerne und probiert zusammen mit ihrer Familie neue Rezepte.