Römische Kamille – ein Paradebeispiel für Rasenersatz
Gartenarbeit
Das Thema Hochbeete ist für viele Garten- und Balkonbesitzer ausgesprochen spannend. Ist das Hochbeet gebaut, können Sie endlich das Hochbeet bepflanzen.
Shakespeare beschreibt die masochistische Neigung der römischen Kamille: „je mehr sie getreten wird, desto schneller wächst sie.“ Da seine Aussage in vollem Maße der Wahrheit entspricht, wurde die Pflanze von vielen Gärtnern statt Rasen bevorzugt. Vorsicht: Eine starke Belastung, wie zum Beispiel spielende Kinder, kann sie andauernd leider nicht aushalten. Wenn Sie sich also für gelegentlich begehbare Bodendecker entschieden haben, dann passt diese Staude gut zu Ihrem Garten.
Die beliebten weißen Blüten zeigt die Kamille von Juni bis September. Sie werden ungefähr 15 Zentimeter hoch und sollen regelmäßig geschnitten werden. Dabei schneidet man nur solche Zweige, die aufrecht wachsen. Die Römische Kamille breitet sich mit der Zeit aus, deshalb ist eine passende Rasenkante zu empfehlen.

Ein offener, sonniger Standort ist für einen Kamille-Rasen am besten, obwohl Halbschatten außerdem akzeptabel ist. Als die meist angewendete Arzneipflanze in Deutschland haben die Kamille-Blüten ein starkes Aroma. Damit die Bepflanzung garantiert gelingt, muss der Boden vorbereitet sein. Da die Kamille einen trockenen Boden bevorzugt, sollen lehmige Boden mit Sand angereichert werden. Als Pflanzzeiten empfehlen sich auch bei diesem Bodendecker Herbst und Frühling.