Wiederholt sich der Fluch der Titanic beim U-Boot “Titan”? Frau eines der Opfer Passagier-Nachfahrin

von Charlie Meier
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Könnte sich der Fluch der Titanic auch beim vermissten U-Boot „Titan“ wiederholt haben? Die ganze Welt hielt in den letzten Tagen den Atem während der intensiven Suche des kleinen U-Boots. Berichten zufolge gab es auf dem Weg in die tiefen Gewässer des Atlantischen Ozeans eine Implosion. Somit ging leider jede Hoffnung auf Rettung verloren, als es klar wurde, dass die eigentlich zehnstündige Reise zum legendären versunkenen Schiff in einer Tragödie endete. Darüber hinaus sollen alle fünf Insassen des vermissten U-Bootes bei der katastrophalen Implosion ums Leben gekommen sein. Angesichts der Suchergebnisse haben Rettungsdienste ihren Tod kürzlich bestätigt und beendeten damit ihre einwöchige Suche nach Überlebenden.

Was verbindet den Vorfall mit dem sogenannten Fluch der Titanic?

tauchboot namens titan vor verunglückter reise zum wreck von titanic

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Der Besitzer von OceanGate, Stockton Rush, ist einer der fünf Opfer. Er ist außerdem auch als Elon Musk der Tiefsee bekannt und soll das Tauchboot während der katastrophalen Reise gesteuert haben. Es stellte sich ironischerweise heraus, dass seine Frau Wendy Rush eine Nachfahrin von Passagieren der Titanic, die 1912 im Atlantik versank, ist. Die Informationen stammen von der New York Times, wobei Wendy die Ururenkelin von Isidore und Ida Strauss ist, die über 40 Jahre verheiratet waren. Nach Angaben sollen sie in einer Umarmung oder Hand in Hand mit dem riesigen Schiff untergegangen sein.

Isidore Strauss weigerte sich Archivunterlagen zufolge, das Rettungsboot zu besteigen. Er überließ jüngeren Männern, Kindern und Frauen den Weg, während Ida ihren Mann nicht im Stich lassen wollte und das sinkende Schiff ebenfalls nicht verließ. Nach Behauptungen von Augenzeugen wurde das Ehepaar gesehen, wie es Händchen haltend auf dem Deck der Titanic saß, als das Schiff unter Wasser sank. Nach Angaben von New York Times wurde die Leiche von Isidore Strauss etwa zwei Wochen nach dem Schiffbruch im Meer gefunden. Man hat die Überreste von Ida Strauss jedoch nie gefunden.

Die Geschichte von Stockton und Wendy Rush

stockton rush und seine frau wendy als nachfahrin von opfer vom fluch der titanic

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Für den Regisseur des Blockbusters aus dem Jahr 1997, James Cameron, dienten Isidore und Ida Strauss als Inspiration für zwei der Charaktere. Die berühmte Szene zeigt nämlich ein älteres Paar, das sich in den Armen liegt, während Wasser die Kabine füllt. Die wahre Geschichte des Ehepaares, das sich vom Schiff „Titanic“ aus umarmt, ist also bereits vielen Menschen bekannt. Was die Nachfahrin Wendy Rush angeht, heiratete sie 1986 Stockton Rush, den Gründer der Firma OceanGate. Sein Unternehmen bietet Unterwasserausflüge zum legendären Wrack der Titanic an. Auf ihrer LinkedIn-Seite heißt es, sie habe in den letzten zwei Jahren an drei OceanGate-Expeditionen zum Wrack der Titanic teilgenommen.

Momentan arbeitet Wendy als Kommunikationsdirektorin des Unternehmens und ist Mitglied des Vorstands der Wohltätigkeitsorganisation. Der verstorbene 61-jährige Rush gründete OceanGate 2009 mit der erklärten Mission, „den Zugang zur Tiefsee durch Innovation zu verbessern“. In einer Reihe von Interviews sagte Stockton, er sei zutiefst davon überzeugt, dass das Meer und nicht der Himmel der Menschheit die besten Überlebenschancen bietet, wenn die Erdoberfläche unbewohnbar wird.

Als Vorstandsvorsitzende überwachte Rush, der 1984 seinen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik in Princeton machte, die Finanz- und Technikstrategien des Unternehmens. Zudem lieferte er noch „eine Vision für die Entwicklung“ bemannter Unterwasserfahrzeuge. In seinem Forscherdrang schien Rush jedoch oft skeptisch, wenn nicht sogar abweisend gegenüber Vorschriften zu sein, die Innovationen verlangsamen könnten.

Charlie hat viel um die Welt gereist und mehrere Kulturen kennengelernt. Er hat sein Bachelor Abschluss in Kommunikationswissenschaft an der Uni Duisburg-Essen absolviert und beschreibt sich als leidenschaftlichen Musikfan.