Der French Twist ist 2026 mehr als eine klassische Hochsteckfrisur – er ist ein Statement für mühelose Eleganz. Statt strengem Halt und makelloser Perfektion stehen heute Natürlichkeit, Bewegung und Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Ob locker gesteckt, tief im Nacken, mit Claw Clip oder als moderne Twist-Ponytail-Variante: Diese Frisur passt sich Ihrem Leben an – nicht umgekehrt.
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Es gibt Frisuren, die kommen nie wirklich aus der Mode – sie warten nur auf den richtigen Moment für ihr Comeback. Der French Twist ist so ein Fall: Jahrzehntelang war er das Synonym für Eleganz. Perfekt geglättet, streng gesteckt, geschniegelt bis in die letzte Haarnadel. Eine Frisur für Hochzeiten, Galas oder den großen Auftritt im Office – und sonst eher „zu viel“.
2026 ändert sich das. Der French Twist ist zurück, aber mit neuem Selbstbewusstsein: weniger geschniegelt, mehr tragbar. Und genau deshalb taucht er gerade überall auf – auf Moodboards für Winter 2025/2026, in Social-Media-Videos und auch in modernen Celebrity-Looks, in denen er nicht mehr nach „Vintage-Hochsteckfrisur“ aussieht, sondern nach: Ich hab’s im Griff, aber ich übertreibe es nicht.
Warum der French Twist 2026 im Trend liegt
Frisuren-Profis nennen den French Twist einen der wichtigsten Updo-Trends für Winter 2025/2026 und das gesamte Jahr 2026 – weil er sofort gepflegt wirkt, dabei aber erstaunlich wenig Aufwand braucht. Die Grundidee ist simpel: Haare glatt nach hinten, vertikal eindrehen, feststecken. Fertig. Und trotzdem wirkt das Ergebnis wie ein Look, der „Sitz“ hat.
Was ihn außerdem so beliebt macht: Der French Twist passt zu vielen Haarstrukturen – von fein bis kräftig – und lässt sich je nach Styling von „sehr klassisch“ bis „locker und modern“ interpretieren. Auch prominente Trägerinnen wie Margot Robbie zeigen den Twist inzwischen nicht mehr nur auf dem roten Teppich, sondern in weicheren, natürlicheren Varianten.
Der neue French Twist verabschiedet sich vom stark toupierten Vintage-Look. Stattdessen stehen natürliche Texturen, Bewegung und kleine Unperfektheiten im Fokus. Genau das macht ihn 2026 zu einer echten Alltagsfrisur.
So sieht der klassische French Twist aus
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Damit Sie die modernen Varianten richtig einordnen können, lohnt sich ein Blick auf das Original. Der klassische French Twist startet, indem Sie das Haar tief im Nacken sammeln. Dann wird es nach oben Richtung Oberkopf eingedreht – in einer engen, vertikalen Rolle, die sich an den Kopf anschmiegt. Die Spitzen verschwinden im Inneren der Drehung und werden mit Haarnadeln oder speziellen French Pins fixiert.
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Typisch für die traditionelle Version: Keine Strähnen hängen heraus. Alles ist sauber, glatt und kontrolliert. Das Ergebnis ist eine elegante Silhouette, die besonders zu schulterlangem bis langem Haar passt und häufig bei Hochzeiten oder professionellen Anlässen getragen wird.
Visuelle Merkmale auf einen Blick
Form: eine schmale, vertikale Rolle
Textur: sleek und fest; optional leicht toupiert am Ansatz für sanftes Volumen
Platzierung: mittig am Hinterkopf bis zum Oberkopf, sehr elegant
Moderne Varianten der French-Twist-Frisur 2026
Und jetzt kommt der Teil, der den French Twist so alltagstauglich macht: 2026 darf diese Frisur leben. Sie muss nicht mehr geschniegelt sein – im Gegenteil. Die moderne Version setzt auf natürliche Textur, weiche Linien und Looks, die man wirklich tragen will.
1) Messy French Twist: Lässige Eleganz mit Charakter
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Der messy French Twist ist die perfekte Wahl, wenn Sie den Twist zwar schick finden, aber keine Lust auf Strenge haben. Die Haare werden wie gewohnt nach oben eingedreht – aber bewusst lockergesteckt. Einzelne Strähnen dürfen rund ums Gesicht herausfallen.
Diese Variante wirkt weich, modern und überraschend verjüngend. Ideal für den Alltag, für Dinner-Einladungen oder auch als Stilbruch zum schlichten Strickpullover. Ein bisschen Texturspray genügt – Perfektion ist hier ausdrücklich nicht erwünscht.
Der low French Twist sitzt deutlich tiefer, direkt im Nacken. Das macht ihn ideal für professionelle Looks, weil er ruhig, gepflegt und souverän wirkt – ohne zu streng zu sein. Außerdem ist er eine echte Geheimwaffe für mittellanges Haar: Wenn die Länge nicht reicht, um den Twist bis zum Oberkopf zu drehen, funktioniert die tiefe Nacken-Variante meist trotzdem problemlos.
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Besonders schön sieht der Low Twist aus, wenn Sie das Haar am Oberkopf nicht komplett platt ziehen, sondern minimal Volumen lassen. Das wirkt sofort frischer.
3) Undone French Twist Ponytail für langes Haar
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Sie lieben den French Twist, wollen Ihre Länge aber nicht „wegstecken“? Dann ist der French Twist Ponytail genau richtig. Hier wird der obere Teil wie ein Twist gedreht und fixiert, während die Längen locker nach unten fallen – wie ein softer, tiefer Pferdeschwanz.
Besonders gut passt diese Variante zu langem Haar und sieht toll aus, wenn die Längen leicht gewellt sind. Praktisch ist sie auch: Wenn Sie tagsüber viel unterwegs sind, bleibt der Look stabil, ohne dass er sich „zu hart“ anfühlt.
4) French Twist mit Claw Clip: Casual & elegant in Sekunden
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Kaum ein Accessoire ist so präsent wie die Claw Clip – und 2026 wird sie zum schnellsten Weg zum French Twist. Statt dutzender Nadeln drehen Sie die Haare ein und fixieren die Rolle mit einer hochwertigen Klammer.
Das Ergebnis: ein Look, der in Sekunden gelingt und trotzdem stilvoll wirkt. Perfekt für den Alltag, für Reisen oder für Tage, an denen es schnell gehen muss. Dezente Farben wie Schwarz, Braun oder Schildpatt wirken besonders edel und passen zu jeder Altersgruppe.
Warum der French Twist so gut zu Ihnen passt
Der größte Vorteil dieser Frisur ist ihre Wandlungsfähigkeit. Sie können den French Twist elegant oder locker tragen, streng oder weich, klassisch oder modern. Er schmeichelt vielen Gesichtsformen, betont den Nacken und wirkt in Sekunden „aufgeräumt“ – ohne dass Sie dafür Stunden vor dem Spiegel stehen müssen.
Kurz gesagt: Der French Twist ist 2026 keine Event-Frisur mehr – sondern ein stilvoller Begleiter für den Alltag.
Probieren Sie’s aus: Starten Sie mit der Claw-Clip-Variante oder dem Low Twist. Wenn das sitzt, trauen Sie sich an den Messy Twist. Und wer weiß – vielleicht wird der French Twist genau die Frisur, die Ihnen 2026 morgens ein kleines bisschen Zeit und abends ein bisschen mehr Eleganz schenkt.
Ramona aus Frankfurt ist Mutter der zweijährigen Kaia. Ihre Leidenschaften sind Zumba, Natur und Gärtnern, was sie in ihrem Hinterhofparadies auslebt. Sie sucht ständig nach Mama-Hacks und Kochtipps, um den Alltag effizienter zu gestalten. Kreative Ideen für Kinderentwicklung und aktuelle Trends in Mode und Ernährung begeistern sie ebenfalls. Seit 2013 schreibt Ramona für Deavita, stets gründlich recherchiert und oft durch Experteninterviews gestützt. Sie hat Psychologie in Freiburg studiert.