Home Office – der professionelle Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden

von Olga Schneider
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Immer mehr Menschen arbeiten zumindest zeitweise von Zuhause aus. Die Flexibilität, welche das Home Office mit sich bringt, ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern ein großer Vorteil. Im Büro hat der Arbeitgeber für einen ergonomischen Arbeitsplatz Sorge zu tragen. Im Home Office ist hingegen jeder selbst dafür verantwortlich, eine gesunde und motivierende Arbeitsumgebung zu schaffen. Doch welche Faktoren spielen bei der Gestaltung des heimischen Arbeitszimmers eine Rolle und was gibt es in Hinblick auf die Möblierung, die Leuchtmittel und die Farbwahl zu beachten?

Home Office – den eigenen Stil finden

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Durch die Kombination von kreativen und wohnlichen Elementen, können die eigene Motivation sowie das Wohlgefühl deutlich gesteigert werden. Vor allem all jene, welche in einem kreativen Beruf arbeiten, sollten darauf achten, ein anregendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dies geht etwa durch Wandbilder oder andere Kunstgegenstände, aber auch durch Farben und Pflanzen, worauf im weiteren Textverlauf noch eingegangen werden wird. Entscheidend ist, dass das Arbeitszimmer den eigenen Stil widerspiegelt, denn dann hält sich der Betreffende lieber und mit einem guten Gefühl dort auf.

Home Office – Schreibtisch und Schreibtischstuhl

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Der Auswahl des Schreibtisches, als Herzstück des Home Office, sollte eine besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden. Höhenverstellbar sollte er sein. Am besten ist natürlich ein Schreibtisch, welcher so eingestellt werden kann, dass daran auch Arbeiten im Stehen möglich ist. Auf diese Weise wird der Rücken zeitweise entlastet. Wie hoch der Schreibtisch in der normalen Einstellung sein sollte, hängt von der Körpergröße ab. Bei Körpergröße 1,60 ist eine zwischen 68-70cm hohe Arbeitsfläche bequem, bei 1,70 – zwischen 74 -76cm, bei 1,80 – 77-79cm, bei 1,90 – 83-85cm. Ebenfalls wichtig ist, dass die Arbeitsfläche mindestens 75 cm tief und 60 cm breit ist. So wird sichergestellt, dass neben dem PC auch alle wichtigen Unterlagen problemlos auf dem Schreibtisch Platz finden. Der Schreibtischstuhl muss genauso den Ansprüchen an einen ergonomischen Arbeitsplatz entsprechen, wie der Schreibtisch.

Home Office – was müssen Sie bei der Auswahl vom Computerbildschirm beachten

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Mehrere Stunden täglich am Bildschirm zu arbeiten, stellt eine große Herausforderung für die Augen da. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Vorkehrungen zu treffen, um eine Überanstrengung zu vermeiden.
Ein Flachbildschirm ist einem Röhrenbildschirm stets vorzuziehen. Bei Letzterem kann jedoch eine hohe Bildwiederholfrequenz zur Verbesserung der Bildqualität beitragen. Weiterhin ist für den Komfort wichtig, ein ausreichender Abstand zwischen den Augen und dem Monitor zu haben. Dieser sollte nicht weniger als 65 und nicht mehr als 77 Zentimeter betragen. Wer jede 45 Minuten eine 5-10 Minuten Pause macht, sorgt dafür, dass sich die Augen entspannen können. Auch ein regelmäßiger Blick aus dem Fenster in die Ferne hilft, Sehbeschwerden vorzubeugen. Wer dauerhaft am Bildschirm arbeitet und unter Sehbeschwerden oder Kopfschmerzen leidet, sollte einen Augenarzt konsultieren. Oft können exakt angepasste Brillen oder Kontaktlinsen die Augen entlasten und das Arbeiten erleichtern, so augeninfo.de.

Home Office – die Lichtverhältnisse sind ein entscheidender Faktor

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Die Lichtverhältnisse im Home Office sind ein entscheidender Faktor, wenn es um die Themen Gesundheit und Effizienz geht. Falsches Licht führt nicht nur zu Sehbeschwerden, sondern kann auch Haltungsschäden sowie Unruhe hervorrufen. Hinzu kommen schnelle Ermüdung und Unproduktivität. Experten sind sich einig, dass der optimale Arbeitsplatz unter freiem Himmel gelegen ist und zwar unter einer langsam vorüberziehenden, lockeren Wolkendecke. Natürlich ist dies im Regelfall nicht realisierbar, sodass für das Home Office auf künstliche Lichtquellen zurückgegriffen werden muss. Diese sollten dabei den natürlichen Lichtverhältnissen aber so nahe wie möglich kommen, so der Ratgeber „Helle Birnen für helle Köpfe“. Wie hell diese zu sein haben, hängt vom Standort des Schreibtisches ab. Steht dieser beispielsweise direkt am Fenster, sollte eine Helligkeit von 300 Lux vorhanden sein. Befindet er sich weiter in der Zimmermitte, sind 500 bis 1000 Lux passend. Dem Tageslicht am nächsten kommen energiesparende LED-Lampen oder Leuchtstoffröhren, welche über die Lichtfarbe „Tageslichtweiß“ oder „Neutralweiß“ verfügen. Werden solche Leuchtmittel mit einem großen Fenster und einer individuell einstellbaren Schreibtischlampe kombiniert, ergibt sich daraus eine sehr gute Bürobeleuchtung.
Der Schreibtisch sollte dabei mit der kurzen Seite zum Fenster stehen und somit in den Raum hineinragen. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle. So wird von einer verspiegelten Arbeitsplatte abgeraten, da diese das Licht reflektiert und somit zu Irritationen führt, beziehungsweise der Bertreffende Nackenschmerzen bekommt, weil er der Reflektion unbewusst über mehrere Stunden am Tag ausweicht.

Home Office – Kleine Helfer für mehr Ordnung

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Eine vollgepackte Arbeitsfläche hat in einem gut strukturierten Home Office nichts verloren. Deshalb sollte in kleine Helfer investiert werden, die das Ordnungshalten erleichtern. Dies können zum Beispiel Fächer für Unterlagen sein, welche neben dem Monitor aufgestellt werden. Genauso bietet sich ein kleiner Rollcontainer mit Schubladen an, welcher unter dem Schreibtisch positioniert wird. Unterlagen und Kleinzeug können dort sicher verstaut werden und sind dennoch stets griffbereit. Wer noch mehr Ablagemöglichkeiten benötigt, kann zudem ein Wandregel oder Hängeregal direkt neben oder über dem Schreibtisch anbringen.
Sideboards, Schränke und weiterer Stauraum
Für all jene Unterlagen und Aktenordner, die seltener gebraucht werden, bieten sich Sideboards und Schränke an. Sie verfügen über Türen und Schubladen, sodass das Home Office keinem Aktenlager gleicht, sondern einen wohnlichen Eindruck erweckt. Werden diese Möbelstücke in einem ausgefallenen Design oder einer intensiven Farbe gewählt, avancieren sie zudem zu einem echten Blickfang und werten den Raum optisch auf. Soll noch eine Sitzecke für Kunden oder andere Zwecke bereitstehen, können Sideboards auch als Raumtrenner fungieren.

Sitzecke für Kunden im Home Office vorsehen

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Vor allem Selbstständige, welche von Zuhause aus arbeiten, empfangen auch immer mal Kunden in ihrem Arbeitszimmer. Ist dies der Fall, muss eine repräsentative Sitzecke bereitstehen. Je nach Vorlieben und Design bieten sich hier ein Sofa oder mehrere Sessel an oder auch ein Tisch mit Stühlen.

Farben und Pflanzen für mehr Wohlgefühl im Home Office

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Farben beeinflussen das Wohlgefühl. Diese sollten zum einen natürlich nach den eigenen Vorlieben, aber auch nach ihrer psychologischen Wirkung und den Gegebenheiten im Raum ausgewählt werden. Zum einen spielen dabei Größe und Helligkeit des Home Offices eine Rolle. Dunkle Farben lassen kleine Räume noch kleiner und beengter wirken, wohingegen helle Farben für Weite sorgen. Wer einen großen und hellen Arbeitsraum sein Eigen nennt, kann getrost eine oder zwei Wände in einer dunklen Farbe streichen, mehr sollten es jedoch nicht sein. Gleiches gilt für Tapeten mit großem Muster. Auch sie kommen am besten in großen und offenen Räumen und nur an einer Wand zum Einsatz. Nun eine kleine Übersicht der unterschiedlichen Wandfarben und ihrer jeweiligen psychologischen Wirkung:
Nicht nur die richtige Farbe, auch eine Auswahl an geeigneten Pflanzen im Arbeitszimmer steigern das Wohlgefühl. Ein schlechtes Klima im Home Office begünstigt die Entstehung von Kopfschmerzen, Reizerscheinungen und Müdigkeit. Im Winter ist die Luft trocken, was sich nachteilig auf die Schleimhäute auswirkt und Erkältungen Tür und Tor öffnet. Pflanzen sorgen für ein gutes Raumklima und wirken sich auch auf die Psyche positiv aus, so ein Beitrag der Universität Würzburg. Zudem sollen Pflanzen im Büro die Konzentrationsfähigkeit steigern und sie wirken als natürlich Schalldämmer und Luftbefeuchter. Gelichzeitigt filtern sie Schadstoffe aus der Luft und versorgen den Raum mit frischem Sauerstoff. Besonders pflegeleichte Zimmerpflanzen, die sich optimal für das Home Office eignen, sind:
1) Der Gummibaum
2) Die Kokospalme
3) Die Yucca-Palme
4) Der Fiskus
5) Der Kaktus

Platz für Bewegung im Home Office

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Ein Aspekt darf bei dem optimalen Home Office natürlich auch nicht vergessen werden: Es muss genügend Platz für Bewegung bietet. Der Rücken verzeiht nichts und wer den ganzen Tag in ein und derselben Position vor dem Computer sitzt, wird mit der Zeit mehr und mehr mit Verspannungen und Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Deshalb wird empfohlen, mindestens einmal in der Stunde aufzustehen und sich fünf Minuten im Raum zu bewegen. Auf und Abgehen sowie ein paar einfache Rückenübungen helfen dabei, die Muskeln und Gelenke zu lockern und auch die Konzentration fällt nach solchen kleinen Pausen wieder deutlich leichter.

Geräumiges Home Office mit schönem Ausblick

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Olga Schneider

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Olga Schneider ist gelernte Kommunikationswissenschaftlerin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, enthusiasierte Hobby-Gärtnerin und begeisterte Blogerin in Bereichen Haushalt, Backrezepte und Modetrends.
Olga liebt ihren grünen Garten. Dort hat sie ein Gemüsebeet, mehrere Blumenbeete und eine kleine Rasenfläche. Die positive Erfahrung in ihrer kleinen Gartenoase gab ihr einen richtigen Motivationsschub, ihr Wissen in diesem Bereich durch Kontakt mit Baumschulgärtnern zu vertiefen und mehr über die Zusammenhänge beim Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie bei der Pflege von Blumen und Zierpflanzen zu erfahren. Der Austausch mit Garten-Experten erweiterte ihren Horizont zusätzlich und vertiefte ihr Interesse an der naturfreundlichen Gartengestaltung. Das kreative junge Team von Deavita hat ihr die perfekte Möglichkeit gegeben, ihre neue Leidenschaft mit den Lesern zu teilen.
Neben den Gartenartikeln ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv. Dort teilt sie gerne ihre Erfahrung als Mama und gibt nützliche Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Putzmitteln, sowie zu verschiedenen Putztechniken, mit denen man Zeit und Mühe sparen kann.
In Ihrer Freizeit ist Olga eine begeisterte Modeliebhaberin, die abends gerne durch zahlreiche Influencer-Seiten stöbert und das eine oder andere Wochenende bei virtuellen Treffen mit anderen Modebloggern verbringt. Sie hat vertieftes Interesse an den neuesten Modetrends und versucht sie umzusetzen. Sie teilt, äußerst sympathisch, ihre Liebe zu Mode, Nageldesign und Haartrends, in ihren Beiträgen zu diesen Themen.
Olga backt gerne zusammen mit ihrer Familie und probiert mindestens einmal im Monat neue Rezepte zu Hause oder mit ihren Kollegen. Selbstgemachte Desserts und Kuchen gehören für sie einfach selbstverständlich zum Nachmittagskaffee dazu.
Erfahrung

mehr 15 Jahre Erfahrung im eigenen Garten, hat Interviews mit Gartenexperten gemacht und engagiert sich als Freiwillige Mitarbeiterin bei der Pflege von Parkanlagen und Schaugewächshäusern in ihrem Heimatort
Seit mehr als 10 Jahren versucht sie, zu Hause nur mit naturfreundlichen Putzmitteln zu reinigen und probiert verschiedene Hausmittel.
Sie ist eine wahre Back-Enthusiastin, die seit 7 Jahren mit ihrem Kind verschiedene Rezepte probiert.
Seit 5 Jahren verfolgt sie die neuesten Mode und Haartrends für reife Damen.
Ist seit 11 Jahren als Autor bei Deavita tätig und hat mehr als 2450 Beiträge zu verschiedenen Themen rund um Gartengestaltung, Haushalt, Mode und Rezepte erstellt.

Ausbildung
Olga Schneider hat Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Medienkommunikation absolviert. Während des Studiums hat sie an mehreren multikulturellen Projekten teilgenommen und ein Praktikum in Polen erfolgreich abgeschlossen. Die Reisen durch Europa haben Ihr Interesse für Architektur und Design geweckt. In ihrer Freizeit gärtnert sie leidenschaftlich und beschäftigt sich gerne mit Gartenkunst.