Kleines Bad zur Wellness-Oase – Mit Licht und Farbe gestalten

von Ramona Berger
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Durchschnittlich nimmt ein Badezimmer 7,3 Quadratmeter der Wohnung ein. Obwohl wenig Platz zur Verfügung steht, bedeutet das allerdings nicht, dass auf Luxus verzichtet werden muss. Mit der richtigen Gestaltung und einigen Details kann ein kleines Bad dennoch zur Wellness-Oase.

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Ein typisches Problem kleiner Badezimmer ist, dass auf wenig Raum die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist und es an Gestaltungsmöglichkeiten mangelt. Wurde der Innenbereich schlecht geplant und Platz verschenkt, kann es schnell eng werden. Denn in Minibädern zählt jeder Zentimeter. Ein Wohlgefühl kann trotzdem geschaffen werden. Mit Farbe, Licht und den richtigen Accessoires wird für Spa-Atmosphäre gesorgt. So kann der nächste Beauty-Tag nach Hause kommen. Tipps dafür gibt es im Magazin Urban & Me.

Die richtige Farbgebung

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Wer nur über ein kleines Bad verfügt, sollte den Raum nicht durch dunkle Farben optisch verkleinern. Weiße Badezimmer wirken größer und weiter. Allerdings sieht es auch schnell nüchtern und kalt aus, wenn Fliesen, Sanitärobjekte und Einrichtungsgegenstände komplett in neutralem Weiß gehalten werden. Optische Ruhe ist zwar wichtig, kann aber auch mit der richtigen Farbgebung erreicht werden. Sanfte Töne wie Creme oder Sand als Basis wirken harmonisch. Aufgelockert werden kann die Atmosphäre durch Kontrast- oder Akzentfarben. Diese müssen aber nicht zwingend an der Wand oder den Fliesen zu finden sein. Auch Badmöbel oder Accessoires wie Handtücher, Seifenspender oder Kerzen wird schaffen eine neue Stimmung. Abgerundet wird die Atmosphäre durch sinnliche Materialien. Naturprodukte wie Holz, Stein, Baumwolle oder Leinen sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.

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Licht spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Idealerweise ist die Grundbeleuchtung nicht zu hell, spendet aber trotzdem warmes Licht. Akzentlicht am Spiegel sorgt dafür, dass wichtige Bereiche trotzdem ausreichend ausgeleuchtet sind. LED-Leuchten können Räume je nach Stimmung in eine andere Farbe tauchen. Diese müssen nicht im ganzen Raum, sondern können auch in einzelnen Bereichen wie einer offenen Dusche eingesetzt werden. Je nach Empfindung kann dann die Farbe gewechselt werden. Kühle Töne wie Blau oder Grün beruhigen, warme Farben wie Rot oder Gelb wirken belebend. Mit Kerzen wird zusätzlich für Entspannung und warmes, wohltuendes Licht gesorgt.

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Mit den richtigen Accessoires wird der Raum optisch vergrößert oder das Gefühl vermittelt, sich direkt in einem modernen Spa zu befinden. Spiegel sind ein bewährtes Mittel, um einem kleinen Badezimmer mehr räumliche Tiefe zu verleihen. Fliesen aus Blattgold sorgen für einen Hauch Luxus und lenken von der fehlenden Größe ab. Nischen können optimal genutzt werden, um Accessoires im asiatischen Stil unterzubringen, die den herkömmlichen Raum in einen fernöstlichen Wellness-Tempel verwandeln. So lässt es sich nach einem anstrengenden Tag auch in den eigenen vier Wänden optimal entspannen und relaxen.

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© Flickr.com Conny Sandland

Ramona aus Frankfurt ist Mutter der zweijährigen Kaia. Ihre Leidenschaften sind Zumba, Natur und Gärtnern, was sie in ihrem Hinterhofparadies auslebt. Sie sucht ständig nach Mama-Hacks und Kochtipps, um den Alltag effizienter zu gestalten. Kreative Ideen für Kinderentwicklung und aktuelle Trends in Mode und Ernährung begeistern sie ebenfalls. Seit 2013 schreibt Ramona für Deavita, stets gründlich recherchiert und oft durch Experteninterviews gestützt. Sie hat Psychologie in Freiburg studiert.