Der Bauch wird runder, die Taille weicher – und Kleidung sitzt plötzlich anders als früher? Viele Frauen ab 60 kennen dieses Gefühl. Mit den richtigen Schnitten und Styling-Entscheidungen lässt sich die Bauchzone jedoch gezielt kaschieren, ohne auf Komfort oder Stil zu verzichten.
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Viele Frauen stellen ab 60 fest, dass sich ihre Figur verändert. Die Taille wird weicher, der Bauch runder, während Beine, Schultern oder Arme oft vergleichsweise schlank bleiben. Diese Entwicklung ist völlig normal und Teil natürlicher hormoneller und körperlicher Prozesse. Entscheidend ist nicht, diese Veränderungen zu bekämpfen, sondern den eigenen Stil so anzupassen, dass Proportionen harmonisch wirken und Kleidung sich angenehm trägt.
Der O-Figurtyp: Proportionen verstehen statt kaschieren
Foto: KI generiert
Frauen mit vollerer Taille gehören häufig zum sogenannten O-Figurtyp. Der Oberkörper erscheint insgesamt runder, während andere Körperpartien weniger Volumen zeigen. Ziel eines gelungenen Stylings ist es dabei nicht, den Bauch zu verstecken oder sich zu kaschieren. Vielmehr geht es darum, den Blick bewusst zu lenken, vertikale Linien zu schaffen und eine ruhige Silhouette entstehen zu lassen.
Oberteile: Locker fallende Schnitte statt enger Formen
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Bei Oberteilen gilt eine einfache Regel: Alles, was locker fällt und den Bauch umspielt, wirkt sofort harmonischer. Kurze, enge Shirts oder feste Stoffe, die direkt an der Körpermitte anliegen, betonen die Bauchzone unnötig. Deutlich vorteilhafter sind längere Oberteile, die bis über die Hüfte reichen. Tuniken, Blusen mit leichtem A-Schnitt oder Shirts mit weich fließendem Fall schaffen optische Ruhe. Besonders angenehm sind Materialien wie Viskose, Modal oder weich fallende Baumwollmischungen. Sie passen sich dem Körper an, ohne aufzutragen, und sorgen für ein entspanntes Tragegefühl.
Jacken und Cardigans: Vertikale Linien gezielt nutzen
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Jacken und Cardigans sind wahre Styling-Helfer bei vollerer Taille. Offen getragen erzeugen sie eine klare vertikale Linie, die den Oberkörper optisch streckt und den Blick von der Körpermitte wegführt. Gerade Schnitte wirken moderner und ruhiger als stark taillierte Modelle. Auch längere Westen sind eine gute Option, da sie Struktur geben, ohne einzuengen. Wichtig ist die richtige Länge: Modelle, die auf Höhe der Taille enden, betonen den Bauch eher. Besser sind Jacken, die etwas länger geschnitten sind und die Körpermitte locker umspielen.
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Kleider können ab 60 besonders schmeichelhaft sein, wenn der Schnitt stimmt. Ideal sind A-Linien-Kleider, Hemdblusenkleider oder weich fallende Wickeloptiken. Sie bringen Bewegung in die Silhouette und lassen den Bauchbereich optisch zurücktreten. Entscheidend ist, dass der Stoff locker fällt und nicht spannt. Kleine Details wie eine Knopfleiste, ein V-Ausschnitt oder ein fließender Rockteil schaffen zusätzliche Länge und wirken streckend. Enge Jerseykleider oder sehr dünne Stoffe, die jede Kontur betonen, sind dagegen weniger vorteilhaft.
Röcke: Klare Linien für eine ausgewogene Silhouette
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Auch Röcke lassen sich bei vollerer Taille gut einsetzen, wenn sie richtig gewählt werden. Modelle mit elastischem Bund oder glatter Front sitzen bequemer und wirken gepflegter. Besonders geeignet sind Röcke in A-Linie oder leicht ausgestellte Formen, die den Bauch nicht betonen und gleichzeitig die Beine in Szene setzen. Materialien mit etwas Stand sorgen für eine ruhige Linie, während sehr dünne oder stark glänzende Stoffe eher auftragen. In Kombination mit einem locker fallenden Oberteil entsteht so ein ausgewogenes, stimmiges Gesamtbild.
Hosen: Bequeme Schnitte, die den Bauch kaschieren
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Bei Hosen entscheidet der richtige Schnitt über Komfort und Wirkung. Modelle mit elastischem Bund oder weichem Formbund sitzen deutlich angenehmer und schneiden nicht in die Bauchzone ein. Gerade geschnittene Hosen oder leicht zulaufende Formen wirken gepflegt und ausgewogen, ohne aufzutragen. Auch sogenannte Pull-on-Hosen ohne Reißverschluss können eine gute Lösung sein, da sie sich dem Körper anpassen und keine harten Linien im Bauchbereich erzeugen.
Olga Schneider ist begeisterte Hobby-Gärtnerin mit Interesse am naturfreundlichen Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie an Pflege von Blumen und Zierpflanzen. Auf Deavita ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv, wo sie Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Hausmitteln gibt. In Ihrer Freizeit stöbert sie gerne durch Seiten über Mode, Nageldesign und Haartrends. Sie backt gerne und probiert zusammen mit ihrer Familie neue Rezepte.