Schädlinge an Hortensien mit Bildern: Ungeziefer an ihrer Optik & dem Schadbild erkennen

von Anne Seidel
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Wollläuse verursachen weißen Belag

Schmierläuse scheiden Honigtau aus, der Pilzkrankheiten begünstigt
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Gartenarbeit

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Nicht weniger lästig sind die sogenannten Wollläuse, auch Schmierläuse genannt, die sich recht einfach aufgrund ihrer ungewöhnlichen Optik identifizieren lassen.  Ein weißer Befall auf Hortensien (Blattunterseiten; weiße Flecken am Stiel oder Holz; in Blattachseln) könnte auf Wollläuse hindeuten.

Wie sehen Wollläuse aus?

  • sind von Substanz umhüllt, die an Watte erinnert und sie flauschig aussehen lässt
  • weiß, rosa oder hellbraun
  • Fäden an den Seiten, die wie Beinchen aussehen
  • je nach Alter 1 bis 12 mm groß
  • im Anfangsstadium schwer erkennbar
  • befinden sich auch in der Erde
Wollläuse können weiß, rosa oder hellbraun sein

Welche Schäden verursachen sie?

  • erzeugen sogenannten Honigtau, der die Pflanzenteile klebrig macht und Pilzerkrankungen begünstigt
  • gelbe Blätter
  • Blätter rollen sich ein

Was kann man gegen die Schädlinge tun?

Leiden Hortensien unter einem Befall von Wollläusen, bekämpfen Sie sie am besten mit

  • Jauchen aus Brennnesseln oder Ackerschachtelhalm
  • bei leichtem Befall Blattober- und -unterseiten abwischen; in die Blattachseln kommt man mit Wattestäbchen
  • Spiritus und Paraffinöl/Schmierseife
  • natürliche Feinde einsetzen, z. B. Marienkäfer und -larven, Florfliegenlarven, Schlupfwespen (bei mind. 24 Grad)

Anne Seidel ist 1987 in Frankfurt am Main geboren, was auch Ihre Leidenschaft für Großstädte erklärt. Nichtsdestotrotz liebt sie die Natur und Aktivitäten wie Bergsteigen und Camping, weshalb sie auf Umweltfreundlichkeit großen Wert legt - auch, was den Haushalt betrifft. Durch ihr großes Interesse in verschiedensten Themenbereichen wie Garten, Kochkunst, Beauty, Gesundheit und Fitness hat sie sich viel Wissen angeeignet, das sie dank der Arbeit bei Deavita seit 2014 mit ihren Lesern teilen kann.