Vitamin D und Kalzium im Darm: Wie bewirkt D3 den Kalziumstoffwechsel?

Von Charlie Meier

Anders als bisher angenommen, kollaborieren Vitamin D und Kalzium in der Darmflora auf eine regulierende Art und Weise. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die sich mit einem speziellen Abschnitt des Darms befasste. Die Ergebnisse haben wichtige Auswirkungen des D3 auf Darmerkrankungen, darunter auch Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, die nicht selten den Kalziumstoffwechsel stören.

Regulation zwischen Vitamin D und Kalzium im Darm

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Bei einem gesunden Menschen absorbiert der Körper Kalzium, um starke Knochen zu erhalten und andere wichtige Funktionen zu erfüllen. Dies sind zum Beispiel die Bewegung der Muskeln und die Übertragung von Botschaften zwischen Gehirn und Körperteilen durch die Nerven. Vitamin D ist entscheidend für diese Kalziumaufnahme aus dem Darm sowie für die allgemeine Funktion des Darms. Die veröffentlichte Studie unterstreicht die Bedeutung der distalen Darmsegmente, einschließlich des Dickdarms, für die Regulation der Kalzium- und Knochenverkalkung. Bisher wurde angenommen, dass diese Regulation nur im proximalen Darm, dem ersten Abschnitt des Darms unmittelbar hinter dem Magen, auftritt. Aus der Studie erfuhren die Forscher auch, dass der Mangan-Transporter, ein wesentliches Element, das bei vielen zellulären Prozessen eine Rolle spielt, eines der Gene ist, die am stärksten durch Vitamin D sowohl im proximalen als auch im distalen Darm induziert werden.

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Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vitamin D und Kalzium als Kollaboration auch andere Rollen spielen. Die Daten aus den Studienergebnissen legen nahe, dass Dihydroxyvitamin D3 nicht nur eine entscheidende Hauptrolle bei der Kalziumaufnahme spielt. Es ist auch an der zellulären Regulation anderer essenzieller Ionen sowie an der Funktion von Darmstammzellen beteiligt. Diese Forschung könnte also zu neuen Strategien führen, die eine mögliche Kalzium-Malabsorption kompensieren und die Wirksamkeit der intestinalen Kalziumaufnahme erhöhen können. Auf diese Weise könnte der Knochenverlust beispielsweise aufgrund einer bariatrischen Operation, einer Dünndarmresektion oder einer verringerten Kalziumaufnahme nach den Wechseljahren oder aufgrund des Alterns wesentlich minimiert werden.

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