Vitamin C und Zink können laut Forschern nicht gegen Coronavirus helfen?

Von Charlie Meier

Trotz des Rufs von Vitamin C und Zink zur Stärkung des Immunsystems zeigen diese Präparate keine Wirkung gegen COVID-19. Eine Kombination aus beiden reduzierte die Schwere oder Dauer der Symptome der Infektion nicht signifikant. In der Regel ist Zink wichtig für die Immunfunktion, während Vitamin C als Antioxidans nachweislich das Immunsystem stärkt. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, dass den Patienten mit Sars-CoV-2 eine spezifische Behandlung verschrieben wird.

Doch kein vorteilhafter Effekt von Vitamin C und Zink?

wirkung von vitamin c und zink gegen coronavirus eher schwach

Als diese Studie begann, gab es keine Forschungsergebnisse zur Unterstützung einer ergänzenden Therapie zur Behandlung von Patienten mit COVID-19. Die Forscher beobachteten, wie sich die Pandemie auf der ganzen Welt ausbreitete und Millionen von Menschen infizierte. Sie forderten dann sowohl die medizinische Gemeinschaft als auch die Verbraucher, Nahrungsergänzungsmittel zu probieren. Von denen glaubten sie, dass sie möglicherweise eine Infektion verhindern oder die COVID-19-Symptome lindern könnten. Während sich Vitamin C und Zink als Behandlung im klinischen Vergleich zur Standardbehandlung als unwirksam erwiesen haben, wird die Untersuchung anderer Therapeutika fortgesetzt. Die Patienten in dieser Studie wurden nicht ins Krankenhaus eingeliefert, sondern ambulant behandelt. Die Autoren wissen, dass nicht alle Patienten mit COVID-19 eine Krankenhauseinweisung benötigen. Im Vergleich zu Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden, suchen sie eher nach Nahrungsergänzungsmitteln, die ihnen helfen könnten. Daher war es wichtig, so eine Population zu studieren.

spike proteine und oberfläche des neuartigen coronavirus in grün dargestellt

Die Daten zu oraler Ascorbinsäure und Zink sind inkonsistent, wobei einige Studien darauf hinweisen, dass sie hoch sind. Dosen von Ascorbinsäure und Zink können die Dauer von Erkältungssymptomen verkürzen und verringern. Andere Studien haben jedoch keinen Nutzen gezeigt. Die Daten für intravenöse Ascorbinsäure sind ebenfalls variabel. In einer Metaanalyse wurde die Rolle von Ascorbinsäure bei kritisch kranken Patienten untersucht. Diese zeigte keinen signifikanten Zusammenhang mit der Mortalität, ist jedoch variabel. Assoziationen mit sekundären Endpunkten, einschließlich der Dauer der Beatmungsunterstützung und der Krankenhauslänge des Aufenthalts wurden ebenfalls in dieser Studie erforscht. Laufende klinische Studien in China und den USA untersuchen die mögliche Rolle von intravenöser Ascorbinsäure zur Verringerung von Atemversagen, die bei Patienten mit SARS-CoV-2 eine mechanische Beatmung erfordern. Zusätzlich werden Ascorbinsäure, Zink und Vitamin D zur Vorbeugung einer schweren Infektion untersucht. Unbekannt bleibt jedoch, ob Vitamin C und Zink die Dauer und das Fortschreiten der Krankheit verkürzen können.

Anzeige



Bild einbetten

Code kopieren, um das Bild einzubetten: Großes Bild: Kleines Bild: BB-Code:
Fertig