Könnte der Stress bei Covid-19 eine unregelmäßige Periode verursachen?

Von Charlie Meier

Neue wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass die Angst während der COVID-19-Pandemie Menstruationszyklen beeinträchtigt und eine Ursache für unregelmäßige Periode werden könnte. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer erlebte nach dem Ausbruch des Coronavirus Veränderungen in ihrem Menstruationszyklus. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen, die einem höheren Stressniveau ausgesetzt waren, stärkere Menstruationsblutungen und eine längere Dauer ihrer Periode aufwiesen.

Wie Sars-CoV-2 als Angstfaktor und Ursache für eine unregelmäßige Periode sorgt

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Diese Forschungsarbeit bietet ein besseres Verständnis dafür, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die psychische und reproduktive Gesundheit von Frauen auswirkt. Die Studienautoren wussten selbstverständlich bereits, dass zusätzlicher Stress negative Auswirkungen auf Frauen hat. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieser Faktor auch die allgemeine reproduktive Gesundheit zu stören scheint, so die Forscher. Frühere Forschungen haben ebenfalls gezeigt, dass Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus häufig bei Frauen auftreten, die unter Stimmungsstörungen wie Angst und Depression leiden. Diejenigen, die mit akuten Stressoren, wie zum Beispiel Naturkatastrophen, Vertreibung, oder Hungersnot konfrontiert sind, leiden dementsprechend auch daran. Angesichts der beispiellosen Natur der Pandemie und ihrer erheblichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit sind diese Daten darüber hinaus nicht überraschend. Sie bestätigen außerdem auch viele anekdotische Berichte in der populären Presse sowie in den sozialen Medien.

in rosa angezogene frau hält eine damenbinde als zeichen für menstruationszyklus

Der pandemische Stress hat also mehrere gesundheitliche Probleme verursacht. Diese schließen den gestörten Menstruationszyklus, der eine unregelmäßige Periode verursacht, ein. Seit Beginn der Pandemie sind soziale Medien die einflussreichsten Plattformen, auf denen Menschen Fragen oder Bedenken zu solchen und anderen damit verbundenen Problemen austauschen können. Erst kürzlich wurden diese Bedenken von der biomedizinischen Forschungsgemeinschaft aufgegriffen. Die Studienautoren sind daher der Meinung, dass die reproduktive Gesundheit im Zusammenhang mit COVID-19 nicht zu ignorieren sei. Die Weltbevölkerung und Wissenschaftler sehen bereits die Auswirkungen dessen, was passiert, wenn sie diesen wichtigen Aspekt der Frauengesundheit nicht berücksichtigen. Viele Menschen erfahren auch aktuell aufgrund der Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 oder der Corona-Infektion Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus, wie auch ähnlich in dieser Studie berichtet wird.

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