Ultraviolette Strahlen werden für Frauen in den Wechseljahren schädlich?

Von Charlie Meier

Ultraviolette Strahlen können den Hormonspiegel von Frauen nach der Menopause negativ beeinflussen und dies kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen. Die Konzentration von Östrogen im Blut wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf die Gesundheit einer Frau aus. Zum Beispiel tragen diese Sexualhormone zu einer starken Knochenstruktur bei und helfen, Wunden schneller zu heilen. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die seit mehreren Jahren das hormonelle Gleichgewicht von Frauen in Bezug auf die Wechseljahre untersucht hat.

Wie wirken sich ultraviolette Strahlen auf das Hormongleichgewicht aus?

ultraviolette strahlen beim sonnenbaden können nach den wechseljahren gesundheitsschädlich für frauen sein

Wenn eine Frau die Wechseljahre erreicht, sinken die Östrogenspiegel und andere Hormone, die Gonadotropine, nehmen zu, so die Studienautoren. Welche Auswirkungen haben sich ändernde Hormonspiegel auf Gesundheit und Wohlbefinden? Wie wirken sich Umweltfaktoren auf den Hormonspiegel aus und wie lässt sich unter anderem der Fortschritt des Wechseljahresübergangs abschätzen? Dies sind die Fragen, auf die das Forschungsteam versucht hat, anhand der Studienergebnisse eine Antwort zu geben. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass die Menopause die Lungenfunktion von Frauen negativ beeinflusst. Der Zugang zu Grünflächen könnte jedoch die Wechseljahre verschieben. Die neue Studie zeigt, dass ultraviolette Strahlen den Spiegel von Östrogen und Menopausengonadotropin beeinflusst. Zu viel Sonne könnte also gesundheitliche Probleme verursachen, so die Studienautoren. Mithilfe von Satellitendaten haben die Forscher ein Modell entwickelt, das zeigt, wie viel UV-Strahlung die Frauen je nach Wohnort ausgesetzt sind. Außerdem sammelten sie Daten über die ausgesetzten Körperteile und die verwendeten Sonnenschutzmittel.

symptome einer frau in der menopause durch schwitzen und niedrigen spiegel von östrogen

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Studienteilnehmer, die am stärksten dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, weniger Östrogene und mehr Gonadotropine aufwiesen. Ein niedriger Östrogenspiegel und ein hoher Spiegel der anderen Hormone erhöhen das Risiko für Osteoporose, Herzerkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer. Frauen, die hormonelle Medikamente einnahmen, wurden von der Studie ausgeschlossen. Das Wohnsitzland der Teilnehmer schien keinen großen Unterschied in der UV-Exposition zu verursachen. Gleichzeitig wird UV-Licht benötigt, um den Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten und gesund zu bleiben. Wenn Menschen einen Sonnenbrand bekommen, liegen sie bereits weit über der empfohlenen UV-Strahlung und haben ein erhöhtes Risiko für Melanom. Diese Studie hat also einen Zusammenhang zwischen der UV-Strahlungsdosis nach den Wechseljahren und den Hormonkonzentrationen im Blut festgestellt. Um die genauen Auswirkungen festzustellen, die ultraviolette Strahlen haben, sind jedoch weitere Forschungen notwendig.

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