Neurologische Probleme bei Kindern mit COVID nach Bildgebung des ZNS

Von Charlie Meier

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine kleine Anzahl zuvor gesunder Kinder mit COVID-19 schwere neurologische Probleme und Komplikationen haben können. Bei achtunddreißig Kindern aus acht Ländern, die untersucht wurden, haben Forscher also Anomalien im Gehirn und/oder Rückenmark gefunden. Die Kinder, die alle MRT-Untersuchungen hatten, zeigten Symptome wie Fieber, Bewusstseinsstörungen, Probleme beim Bewegen von Armen und Beinen sowie kognitive Dysfunktion.

Mögliche neurologische Probleme für Kinder mit Sars-CoV-2

neurologische probleme bei kindern mit covid 19

Die meisten Kinder hatten sich entweder erholt oder waren auf dem Weg der Genesung. Acht davon zeigten nicht die Atemwegsbeschwerden, die häufig bei Patienten mit dem Virus beobachtet wurden. Vier starben an anderen Infektionen wie Tuberkulose und multiresistentem Staphylococcus Aureus, nachdem COVID-19 sie anfälliger gemacht hatte. Zwei der Kinder waren gelähmt, nachdem das Virus ihr Rückenmark befallen hatte. Aus der Anzahl der untersuchten Kinder geht jedoch hervor, dass neurologische Probleme bei Coronavirus eher selten sind. Es ist wichtig zu betonen, dass die meisten Kinder mit COVID-bedingten neurologischen Erkrankungen besser werden, aber dennoch selten bei zuvor gesunden Kindern auftreten können. Eine kleine Anzahl dieser zuvor gesunden Kinder stirbt entweder direkt an COVID-19 oder aufgrund ihrer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber anderen Infektionen.

stethoskop und schutzmaske neben aufschrift coronavirus aus holz

Eine verzögerte Reaktion auf die COVID-19-Infektion ist ebenfalls möglich. Die Studienautoren vermuten auch, dass Kinder, die früher in der Pandemie durch COVID-19 neurologisch beeinträchtigt waren, möglicherweise nicht identifiziert wurden. Dies erklärt sich durch das Fehlen verfügbarer PCR-Tests. Ein anderer Grund besteht darin, dass die von Kindern gezeigten atypischen oder verzögerten Symptome nicht sofort als COVID-19-verwandt identifiziert wurden. Von den 111 Befragten der COVID-19-Fälle wurden 80 Fälle zur Überprüfung eingereicht. Dabei wurden 42 entweder ausgeschlossen oder zurückgezogen, und 38 Kinder wurden in der Studie gemeldet. Und von den 38 Kindern mit neurologischen Erkrankungen im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion kamen 13 aus Frankreich, acht aus Großbritannien, fünf aus den USA, vier aus Brasilien, vier aus Argentinien, zwei aus Indien, eines aus Peru und eines aus Saudi-Arabien.

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