Mammographie zur Vorsorge nach Covid-19-Impfung – Warum sollte man warten?

Autor: Anne Seidel

Ab 40 bis 45 Jahren gilt die Mammographie zur Vorsorge und frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs als äußerst empfehlenswert. Brustkrebs ist nämlich die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und weist laut der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention die zweithöchste Todesrate auf. Die Mammographie ist also eine lebensrettende Vorsorgeuntersuchung. Wer sich jedoch gegen Covid-19 impfen lässt, sollte laut Gesundheitsexperten einige Zeit abwarten bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung. Warum?

Mammographie zur Vorsorge nicht gleich nach Covid-19-Impfung

Mit Mammographie zur Vorsorge von Brustkrebs abwarten nach Impfung gegen Covid-19

Und zwar haben Ärzte eine Nebenwirkung infolge der Impfung bei Frauen festgestellt, die bei der Mammographie zur Vorsorge für ungenaue Ergebnisse sorgen könnte. Es handelt sich um eine Lymphknotenschwellung, die keinesfalls besorgniserregend sein muss. Es sei sogar ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem gut auf den Impfstoff reagiert, erklärt Dr. Abisola Olulade, eine staatlich geprüfte Hausärztin der Sharp Rees-Stealy Medical Group in San Diego, Kalifornien.

Die Nebenwirkungen „verschwinden normalerweise nach ein paar Tagen. Brustkrebs kann jedoch auch unter der Achselhöhle geschwollene Lymphknoten verursachen. Das Mammogramm kann möglicherweise nicht zwischen einer Lymphknotenschwellung aus dem Impfstoff und Krebs unterscheiden. Aus diesem Grund haben einige vorgeschlagen, 4 bis 6 Wochen nach Ihrer endgültigen Impfstoffdosis abzuwarten, bevor Sie eine Mammographie erhalten. Ich würde jedoch empfehlen, dass Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen, um eine Anleitung zu erhalten, bevor Sie Ihre Mammographie absagen oder verschieben.“

Ab wann sollte man sich vorsorglich auf Brustkrebs untersuchen lassen?

Mammographie zur Vorsorge erst Wochen nach der Corona-Impfung

Die Nebenwirkungen des COVID-19-Impfstoffs sind jedoch nur einer von vielen Gründen, warum eine Frau mit der Mammographie zur Vorsorge warten könnte. Für den Anfang sind Sie möglicherweise noch zu jung. Die American Cancer Society empfiehlt Frauen mit einem durchschnittlichen Risiko (z.B. aufgrund der Familiengeschichte), im Alter zwischen 40 bis 44 Jahren mit der Vorsorgeuntersuchung zu beginnen. Mit 45 sollten Frauen jedes Jahr eine Mammographie durchführen lassen und ab 55 nach Belieben alle zwei Jahre oder weiterhin jedes Jahr. In jedem Fall ist die Untersuchung vor dem 40. Lebensjahr nicht zu empfehlen. „In dieser Altersgruppe haben Patienten eine erhöhte Brustdichte und die Mammographie ist nicht so gut geeignet, um Brustkrebs zu finden. Unter diesen Umständen besteht möglicherweise auch das Risiko falsch positiver Befunde“, sagt Dr. Olulade.

Ab wann sind Vorsorgeuntersuchung für Brustkrebs notwendig

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