Kaltes Wetter und Coronavirus: Wird die Ausbreitung davon beeinflusst?

Autor: Charlie Meier

Spielt es eine Rolle, ob die Temperaturen  während der Pandemie heiß oder kühl sind? Kaltes Wetter allein hat keinen signifikanten Einfluss auf die Verbreitung von COVID-19. Dies geht aus einer neuen Studie, die von der Universität in Texas durchgeführt wurde, hervor. Reisen und Zeit außerhalb des Zuhauses zu verbringen, waren die beiden wichtigsten Faktoren für das Wachstum von Infektionen. So eine relative Bedeutung wurde von etwa 34 % Anstieg der Fälle festgestellt, was eine Klarheit über die Rolle des Wetters liefern könnte.

Wie wirkt sich kaltes Wetter auf COVID-19 aus?

dick angezogene junge frau mit schutzmaske auf der straße während der pandemie von covid 19

Die Weltgesundheitsorganisation behauptet, dass Coronaviren bei jedem Wetter übertragen werden können. Es gäbe also keinen Grund zu der Annahme, dass kaltes Wetter diese abtöten oder fördern kann. Dies sollte also bedeuten, dass unabhängig von den Außentemperaturen, eine Übertragung von einer Person zur nächsten fast ausschließlich vom menschlichen Verhalten abhängt. Die Auswirkungen des Wetters sind gering und andere Merkmale wie Mobilität haben einen größeren Einfluss als das Wetter selbst. In Bezug auf die relative Bedeutung ist das Wetter also einer der letzten Parameter. In der Studie wurde das Wetter als “äquivalente Lufttemperatur” definiert. Dabei kombinieren die Forscher Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu einem einzigen Wert. Anschließend analysierten die Wissenschaftler, wie sich dieser Wert, der mit dem Coronavirus verfolgt wurde, von März bis Juli 2020 in verschiedenen Gebieten ausbreitete. Ihre Größenordnung reichte von US-Bundesstaaten und Landkreisen bis hin zu Ländern, Regionen und der ganzen Welt.

abstrakte kunst durch darstellung von herbstblätter und kaltes wetter in kombination mit covid 19 pandemie

Die Studie untersuchte das menschliche Verhalten im Allgemeinen. Forscher versuchten nicht, es mit dem Einfluss des Wetters in Verbindung zu bringen. Auf jeder Skala passten die Forscher ihre Analysen so an, dass die Unterschiede die Ergebnisse nicht verzerrten. Über Skalen hinweg stellten die Wissenschaftler fest, dass das Wetter fast keinen Einfluss hatte. Beim Vergleich mit anderen Faktoren unter Verwendung einer statistischen Metrik, die den relativen Beitrag jedes Faktors zu einem bestimmten Ergebnis aufschlüsselt, betrug die relative Bedeutung des Wetters auf Kreisebene weniger als 3 Prozent. Im Gegensatz dazu zeigten die Daten den deutlichen Einfluss menschlichen Verhaltens und den übergroßen Einfluss individueller Verhaltensweisen. Die nächsten beiden wichtigen Faktoren waren die Bevölkerung und die städtische Dichte mit einer relativen Bedeutung von etwa 23 %. So eine wichtige Arbeit verdeutlicht einige der Anspielungen auf Wetter-COVID-19-Verbindungen und unterstreicht die Notwendigkeit, wissenschaftliche Herausforderungen in angemessenem Umfang anzugehen.

Wissenschaftliche Perspektiven

zukünftige prognose über die ausbreitung von voronavirus im jahr 2021

Eine der wichtigsten Lehren aus der Coronavirus-Pandemie ist also die Bedeutung der Analyse von Phänomenen auf der menschlichen Ebene. Dies ist die Skala, in der Menschen ihr tägliches Leben führen. Diese Forschung kann daher ein Beispiel für so eine Art von Perspektive sein. Dies ist ein neues Paradigma, das Wissenschaftler benötigen werden, um die Virenexposition und Systeme zur Modellierung für die menschliche Umwelt zu untersuchen. Diese werden sicherlich neue Sensor- und KI-ähnliche Techniken beinhalten.

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