Anhaltende Immunität bei Covid-19 durch Antikörper: Mindestens 8 Monate

Von Charlie Meier

Wissenschaftler haben kürzlich bestätigt, dass Antikörper nach COVID-19-Infektionen mindestens 8 Monate vorhanden bleiben und somit eine anhaltende Immunität ermöglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Körper Antigene produziert, die lange im Blut der Patienten verbleiben. Diese waren unabhängig von der Schwere der Krankheit, dem Alter der Patienten oder dem Vorhandensein anderer Pathologien anwesend.

Körpereigene anhaltende Immunität gegen Coronavirus

blutprobe mit antikörpern gegen covid 19 als beweis für anhaltende immunität

Die Forscher untersuchten in Zusammenarbeit mit dem italienischen ISS-Gesundheitsinstitut 162 Patienten mit symptomatischem Coronavirus, die während der ersten Infektionswelle des Landes im vergangenen Jahr in der Notaufnahme aufgetaucht waren. Von den Überlebenden wurden im März und April und Ende November erneut Blutproben entnommen. 29 Patienten starben. Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie waren die Antikörper, die die Wirkung von SARS-CoV-2, dem für die Covid-19-Krankheit verantwortlichen Virus, neutralisieren, Gegenstand mehrerer wissenschaftlicher Studien auf der ganzen Welt. Insbesondere ihre Dauer ist für Experten von großem Interesse und hat im vergangenen Jahr zu mehreren kontroversen Debatten geführt. Laut einigen boten Antikörper gegen Covid-19 Schutz für bis zu fünf Monate. Das Vorhandensein neutralisierender Antikörper war zwar im Laufe der Zeit rückläufig, aber sehr anhaltend. Acht Monate nach der Diagnose gab es nur noch drei Patienten, die keine positive Wirkung auf den Test zeigten.

coronavirus in detaillierter darstellung mit spike proteinen in rot an der oberfläche

Die kürzlich veröffentlichte Studie betonte auch die Bedeutung der Entwicklung von Antikörpern für die Erholung von Coronaviren. Die an der Studie beteiligten Forscher geben an, dass diese Bewertung unabhängig von der Schwere der Erkrankung, dem Alter der Patienten und dem Vorhandensein anderer Pathologien gültig ist. Um zu ihren Schlussfolgerungen zu gelangen, entwickelten die Studienautoren der beiden oben genannten Institutionen zunächst einen neuen Ansatz zur Bewertung von Antikörpern gegen Sars-CoV-2. Zu diesem Zweck verwendeten sie Techniken, die bereits bei der Untersuchung von HIV-Impfstoffen verwendet wurden. Als nächstes verfolgten die Experten Patienten mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Von ihnen waren 67 % Männer. Diejenigen, die keine Antikörper innerhalb der ersten 15 Tage nach der Infektion produziert haben, haben ein höheres Risiko, schwere Formen von Covid-19 zu entwickeln. Diese Studie zeigte außerdem auch, dass etwa 57 Prozent eine bereits bestehende Pathologie wie Bluthochdruck und Diabetes hatten.

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